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Litha - Sommersonnenwende Mittsommer, Johannistag, Sommeranfang, Alban Heruin
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Inhalt:
allgemeines zu Litha Litha 2005: das Ritual 2005
ein Bericht von 2005 Litha 2007 Litha 2008
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allgemeines zu Litha:
Hier habe ich mal alles aufgeschrieben, was uns bei der Ritualplanung zum Thema
Sommersonnenwende eingefallen ist
- Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte länger. - Die Sonne steht am höchsten Punkt. - Der längste Tag - die kürzeste Nacht - Sommeranfang
- Der Höhepunkt des Lebens - Der Tod gehört zum Leben dazu. - Ständiges Leben und sterben - Sonne: Licht, Leben, Wärme, Kreis - Farben: gelb, weiß, orange, rot, bunt, grün
- Ein Sonnenbad macht Glücksgefühle / gute Laune - Fröhlichkeit, Lachen, Tanzen - Blumen, Vielfalt - Spirale (Schnecke) - Feuer, Hitze, austrocknen, verbrennen - Quelle des Lebens - Wende - Wechsel
- Anfang - Ende - Transformation - Verwandlung - Erneuerung - Tiere: Löwe, Echse, Biene, Marienkäfer, Stier, Schmetterlinge - Tierkreiszeichen: Wende zwischen Zwilling und Krebs
- Pflanzen: Johanniskraut, Heckenrosen, alle anderen Rosen, Eichen, Sommerblumen, Beifuss, Lavendel
- Da dieses Fest sehr beliebt war, konnte die Kirche es nicht verbieten. Darum legte sie den Geburtstag von Johannes dem Täufer auf den Tag vor der Sonnenwende.
- Höhepunkt der Fruchtbarkeit der Natur - Macht und Kraft der Sonne - Danken für den Überfluss - Ernte von magischen Kräutern - Nacht der Elfen und Naturgeister
- Die Göttin erscheint als reife, fruchtbare Frau auf dem Höhepunkt ihrer Macht, als verschwenderisch Schenkende in königlicher Majestät.
- Die Göttin zur Sommersonnenwende:
Königin des Sommers; Süß duftende; Blühende; Überschäumender Brunnen; Üppig blühende Rose; Berauschende Tänzerin; Zauber Bindende; Rosenkönigin; Rhiannon; Arianrhod;
Aphrodite; Ishtar; Cybele; Erdmutter; Astarte; Freya; Venus; Demeter; Tellus; Rhea; Brigid
- Der Gott zur Sommersonnenwende:
König des Sommers; Lichtspender; Hüter des Waldes; Cernunnos; Lugh;
Das Ritual 2005:
1.
Ritualplatz vorbereiten: Müll beseitigen, falls vorhanden Feuerholz sammeln / Feuer vorbereiten Altar aufbauen
2. Reinigung des Platzes: Mit Wasser und Salz (Kelch mit Salzwasser)
Mit Feuer und Rauch (Räucherschale mit Räucherkohle, als Räucherung eignet sich Salbei oder Beifuss oder eine Mischung aus beidem.)
3. Geschenke an die Ortsgeister:
Blüten und Blätter, Tabak, kleine Glöckchen, kleine bunte Steinchen, ein Lied vorspielen oder singen, trommeln, (Jeder hat eine Kleinigkeit mitgebracht, die ihm geeignet erschien).
- Ein Dankeschön, dass wir den Platz für unser Ritual benutzen dürfen. - Ein Zeichen von Respekt und Achtung für die Geister. Die Gaben werden an mehreren Stellen in der Nähe des Ritualplatzes verteilt (unter
Bäumen / Sträuchern, in den Fluss,...)
4. Sich sammeln: - Aufstellung an den jeweiligen Plätzen - Innerliches freimachen von störenden Dingen des Alltags
- Jeder sammelt sich, und beginnt, sich auf das Ritual vorzubereiten (einige Tipps: Atme einige Male tief ein und aus, entspann Dich,
sage Dir ganz bewusst: “Ich lege die Dinge des Alltags für unser Fest beiseite und konzentriere mich auf das Ritual!”) (etwa 2-3 Minuten) - Reinigung der Teilnehmer
- Erden und zentrieren (Baummeditation) 5. Kreis ziehen Gesang: We are a circle, within a circle;
with no beginning and never ending!..
6. Begrüßung: “Wir sind zwischen den Welten,
jenseits der Grenzen der Zeit,
wo Tag und Nacht, Geburt und Tod,
Freude und Trauer eins sind.
Seid willkommen!”
7. Anrufung der Elemente: Osten - Wasser
Süden - Feuer Westen - Erde Norden - Luft Gesang: Earth my body, water my blood,
air my breath and fire my spirit
8. Anrufung von Gott und Göttin: Göttin
Gesang: Silver shining wheel of radiance radiance, Mother come to us Gott
Gesang: Holy shining sunlight radiant radiant, brother come to us
9. Anrufung und Begrüßung der Ortsgeister:
Ortsgeister, Naturgeister, Feen, Elfen zum Fest einladen
10. Gebet an die Erdmutter / Erdgöttin (s.u.) (Der Text des Gebetes ist hier zu finden) Gesang:
We all come from the goddess and to her we shall return like a drop of rain flowing to the ocean (2mal) Hoof and horn, hoof and horn, all that die shall be reborn;
Corn and grain, corn and grain all that fall shall rise again.
11. Gebet an den Sonnengott (s.u.) (Der Text des Gebetes ist hier zu finden)
12. Zettel mit Problemen: Jeder schreibt etwas auf einen Zettel, das er gern loswerden möchte oder mit dem er gern abschließen möchte, um Energie für Neues zu haben oder um sich von etwas frei
zu machen, das belastet oder behindert. Die Zettel werden ins Feuer geworfen. Wer möchte, kann noch eine kleine Bitte oder ähnliches dazu sprechen. Gesang: I will be gentle with myself;
I will love myself. I am a child of the universe; Being born each moment.
13. Segnen von Brot und Wein: Im Namen der Göttin
an alle weitergeben “Sei gesegnet” Im Namen des Gottes an alle weitergeben “Sei gesegnet”
14. Tanz ums Feuer
15. Meditation zur Sommersonnenwende
Bei der Meditation kann jeder mitmachen, muss aber nicht (Der Text der Meditation ist hier zu finden)
16. Essen und feiern
17. Verabschiedung von Göttin und Gott
18.
Verabschiedung der Elemente
19. Öffnen des Kreises Gesang: May the circle be open be open but unbroken;
May the peace of the Goddess be ever in your heart; Merry meet and merry part and merry meet again.
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Rosen aus meinem Garten
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Die Mondin in der Sonnenwendnacht
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Erdbeeren, auch das kleine Volk liebt sie!
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Ich, Jasra
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Ein kurzer Bericht von 2005:
Der Tag der Sonnenwende war sehr heiß. Strahlender Sonnenschein und nicht ein
Wölkchen am Himmel. Faszinierend war auch die Nacht. Die Mondin hat am Himmel gestrahlt. Laut Kalender sollte Vollmond erst am Tag darauf sein. Dennoch hat sie die Sonnenwendnacht hell erleuchtet. Aus
organisatorischen Gründen haben wir im Kreis die Sommersonnenwende erst am Samstag danach feiern können (24. 06. 05). Zuerst dachten wir, unser Fest würde ins Wasser fallen. Gewitter und Regen am späten Nachmittag
hatten uns schon überlegen lassen, doch im Haus zu feiern. Aber zur Sommersonnenwende nicht nach draußen gehen wollten wir auch nicht. Also haben wir beschlossen, das wir sind nicht aus Zucker sind und uns ein wenig
Regen nicht schadet. Doch anscheinend hatten die Götter ein Einsehen mit uns. Überall hat es geregnet, nur an unserem Festplatz nicht. Den Eindruck hatten wir zumindest, als es in der Nacht heftig zu regnen begonnen
hatte, als wir auf dem Parkplatz zurück waren um nach Hause zufahren. Das Ritual war sehr gelungen. Alle beteiligten hatten sich gut vorbereitet. Bei uns ist es üblich, das jeder bei der Vorplanung bestimmte
Aufgaben bekommt, damit alle sich in die Gestaltung des Rituals einbringen können und eigene Erfahrungen sammeln können. Bevor wir aufgebrochen sind haben wir gemeinsam mit mitgebrachten Blumen Kränze gebunden.
Wir fanden bunte Blumenkränze im Haar sehr passend als Schmuck für den Sommeranfang. Natürlich haben wir uns nicht ganz genau an den oben beschriebenen Plan gehalten. Aber den groben Ablauf haben wir eingehalten.
Ein bisschen Improvisation ist erfahrungsgemäß immer notwendig. Ich hatte meinen Kelch und das Salz zu Hause stehen gelassen. Da habe ich (ganz unzeremoniell aber trotzdem wirksam) Wasser aus dem Fluss in unserem
Notfall Löscheimer benutzt. An zwei Stellen haben wir andere Lieder gesungen. Besonders die Anrufung der Naturgeister war sehr erfolgreich und wir hatten interessante Erlebnisse mit ihnen. Die Reihenfolge im
Ablaufplan hatte sich etwas geändert, nachdem die Elfen zahlreich unserer Einladung gefolgt waren. Da war erst einmal feiern und essen angesagt. Die Meditation haben wir ganz am Ende gemacht. Insgesamt hat
die Feier viel länger gedauert, als wir gedacht hatten. Es war mal wieder ein guter Beweis dafür, das im Ritualkreis die Zeit doch irgendwie anders funktioniert.
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Wir konnten den Sommer begrüßen, mit allem, was ein schöner Garten zu bieten hat: ganz frische reife Früchte, ein Meer aus bunten Blüten, Schatten spendende Bäume, weiches Gras und dazu gab es
strahlenden Sonnenschein und angenehme Wärme. Schöner kann ein Sonnenwendtag kaum sein. Mutter Natur hat uns mal wieder mit all ihren Gaben beschenkt. Dafür danken wir ihr.
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