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Allgemeines zu Lughnasad
Andere Bezeichnungen: Fest des Lugh Lughnasadh Lugnasad Schnitterfest
Kornfest Lammas (englich, schottisch - loafmass - Leibfest) Haustblót (altnordisch - Ernteopfer) Kräuterweihfest Fest der ersten Früchte
Die Aspekte von Lughnasad: - Es ist ein
Mondfest. Es wird am 2. August oder am 8. Vollmond nach Jul gefeiert. Ebenfalls ein guter Zeitpunkt ist der Beginn der Getreideernte. - Lughnasad ist das erste Entefest. Es ist die Zeit des ersten
Kornschnittes. Viele Gemüse und Kräuter sind bereit zur Ernte. Es beginnt eine Zeit des Überflusses. - Früher haben die Menschen für einen trockenen Sommer gebetet, damit sie die Ernte auch trocken einbringen
konnte. War das Getreide feucht, verdarb es schnell und es gab nicht genug zum Essen. - Auch die Kräuterernte war sehr wichtig. Sie war die Hausapotheke. Die Kräuter wurden zu Lughnasad gesegnet. Dieser Brauch
hat sich in “Mariä Himmelfahrt” oder “Maria Kräuterweih” am 15. August bis heute gehalten. Es werden Kräuterbuschen mit 7 (oder sogar 77) verschiedenen Kräutern gebunden und geweiht. - Der Beginn der
Erntezeit war ein guter Grund zum Feiern. Endlich konnten lebenswichtige Vorräte wieder aufgefüllt werden. Vor Beginn der sehr anstrengenden Zeit konnte man noch einmal ein Fest genießen.
- Wachstum und Reife sind wichtige Aspekte. - Auch das Danken sollte ein Aspekt von Lughnasad sein. Heute müssen wir uns nicht mehr auf eine Zeit harter Arbeit vorbereiten. Viele fahren in den Urlaub, es sind
Sommerferien und man kann an den Badesee fahren. Die meisten Menschen haben keinen eigenen Garten mehr, in dem jetzt geerntet werden muss. Also danken wir für den Luxus, in dem wir leben dürfen.
- Die Tage fangen an, langsam dunkler zu werden - Die Sonne steht im Sternzeichen Löwe. - Nicht nur Trockenheit, auch ein Brand oder einfallendes Ungeziefer konnte die Ernte vernichten. So wurde der Gott der
Sonne gebeten, das zu verhindern. - Neben der Sommerhitze ist auch das häufige Sommergewitter ein Aspekt des Elementes Feuer. Hier entlädt sich die aufgestaute Energie.
- Nach Überlieferungen war der Tag auch der griechischen Mondgöttin Artemis geweiht. - Um den Attributen des Lugh gerecht zu werden, kann auch der künstlerische, kreative Aspekt berücksichtigt werden. - In
Lughnasad vereinen sich zwei Dinge: Der Aspekt der Göttin als Vollmondfest mit dem Aspekt des Gottes Lugh.
Bräuche: - Kräuterbuschen weihen - Spiraltänze, Sonnentänze
- Um das Feld herum gehen
Symbole: - Kornähren - eine Sichel zum Korn schneiden - Feuerfarben: rot, orange, hellgelb, weiß
Götter und Göttinnen:
Die Göttin wird als deutlich schwangere Frau dargestellt. Zu Belane hat sie ihr Kind empfangen. Auch der Gott ist ein erwachsener Mann in der Mitte seines Lebens. Er ist voll Energie. Demeter:
Muttergöttin, Erdmutter, Göttin des Ackerbaus Gaia: griechische Göttin des Ackerbaus, Erdmutter Tailtiu: Sie war die Ziehmutter von Lugh. Artemis: griechische Mondgöttin Lugh:
Er ist Namensgeber des Festes und ein keltischer Sonnengott. Er ist aber auch der Gott bzw. Schutzpatron der Gelehrten, Magier, Künstler, Handwerker und Krieger. Lugh ist der Lichte, der Helle, der Scheinende.
Loki: Er wurde zum Fest teilweise als Gott des Feuers verehrt. Die Schnitterin - Der Kornkönig: Der Kornkönig opfert sich freiwillig. Frey(r):
germanischer Gott des Friedens, des Lichtes und der Fruchtbarkeit Freya: germanische Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe, Schirmherrin des Ackers und der Feldfrüchte Ra: ägyptischer Sonnengott
Hathor:
ägyptische Göttin der Fruchtbarkeit, der Freude, des Glücks, des Tanzes und der Musik. Wenn sie in menschlicher Form dargestellt wird, ist ihr Kopf mit Hörnern geschmückt, zwischen denen eine Sonnenscheibe gespannt ist.
Ideen für Altarschmuck: Kornähren, Gräser, bunte Sommerblumen, Kräuter
Ideen für Opfergaben: - das erste Korn von den Feldern
- das erste Brot (aus dem ersten Korn gebacken) - eine Kornpuppe wird im Feuer verbrannt
Weitere Links zum Thema: - http://www.swr.de/steinzeit/html/DAS_EXPERIMENT.html: Steinzeit – Das Experiment: Eine sehr spannende Dokumentationsreihe, die sehr schön verdeutlicht, in welcher Situation
die Menschen früher gelebt haben. Auf der Homepage finden sich sehr viele interessante Informationen. Sehr zu empfehlen!!! - http://www.die-dunkle-dimension.de/p-mag08.htm#Anchor158 - http://www.jahreskreis.info/files/lugnasad.html - http://www.sternenkreis.de/magica/jahreskreis/lammas.html:
sehr umfangreich, es sind dort noch drei Beispiele für Rituale zu finden
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Lieder zu Lughnasad:
um zu Lughnasad auch kräftig singen zu können, habe ich hier einige Lieder mit Texten
zusammengestellt.
“He ho, spann den Wagen an! Sieh der Wind treibt Regen übers Land. Hol die goldnen Gaben, hol die goldnen Gaben...” wird als Kanon mit 2-3 Stimmen gesungen
we all come from the goddess and to her we shall return like a drop of rain flowing to the ocean hoof and horn, hoof and horn all that die shall be reborn corn and grain, corn and grain
all that fall shall rise again by Z. Budapest / Ian Corrigan, auf der CD Reclaiming and Friends
O tell me why, O tell me why, Tell me why must the clouds come to darken the sky (repeat)
This is the wake of Lugh the Sun King He lost his life on the Solstice Day This is the wake of Lugh the Sun King He steps into the dark and guides the way. by Raven Moonshadow; auf der CD Reclaiming and Friends
And we can rise with the fire of freedom, Truth is the fire that burns our chains, And we can stop the fire of destruction, Healing is the fire running through our veins. by Starhawk; auf der CD Reclaiming and Friends
http://sniff.numachi.com/pages/tiLUGHDANS;ttLUGHDANS.html:
Lughnasad Dance; mit Noten
Liebe, liebe Sonne, komm ein bisschen runter, lass den Regen oben, dann wollen wir dich loben. Einer schließt den Himmel auf, dann kommt die liebe Sonne raus.
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum! Ei, wir tun dir nichts zu leide, Flieg nur aus in Wald und Heide! Summ, summ, summ! Bienchen summ herum! Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum! Such in Blüten, such in Blümchen Dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum! Summ, summ, summ! Bienchen summ herum! Kehre heim mit reicher Habe, Bau uns manche volle Wabe, Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Sicheln schallen, Ähren fallen unter Sichelschall; Auf den Mädchenhüten zittern blaue Blüten, Freud' ist überall. Sicheln klingen,
Mädchen singen Unter Sichelklang; Bis, vom Mond beschimmert, Rings die Stoppel flimmert,
Tönt der Erntesang. Alles springet, Alles singet, Was nur lallen kann. Bei dem Erntemahle Ißt aus einer Schale Knecht und Bauersmann. Jeder scherzet,
Jeder herzet Dann sein Liebelein. Nach geleerten Kannen Gehen sie vondannen, Singen und juchei'n!
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