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Inhalt
auf dieser Seite: - Allgemeines zu Samhain
- Andere Bezeichnungen - Die Aspekte von Samhain - Bräuche - Symbole - Götter und Göttinnen
- Ideen für Altarschmuck - Ideen für Opfergaben - Weitere Links zum Thema - Ein Ritual zu Samhain - Samhain, 10. November 2007, ein kleiner Bericht Fotos von Samhain 2007 Samhein (ein Gedicht von Jasra) Die letzten Blüten (ein Gedicht von Jasra) Für meine Ahnen (ein Gedicht von Jasra) Herbstwinde
(ein Gedicht von Jasra) auf anderen Seiten: - Rezepte für Samhain -
Räucherungen zu Samhain - Meditation zu Samhain
Allgemeines zu Samhain
Samhain ist ein Mondfest. Nach dem Kalender wird es in der Nacht vom 31. Oktober auf
den 1. November gefeiert. Bei der Betrachtung der Aspekte von Samhain bin ich allerdings der Meinung, dass dieses Fest zum Neumond gefeiert werden sollte. Es ist das letzte bzw. das erste Fest im Jahreskreis.
Sozusagen das “Neujahr” der Hexen und aller, die diese Feste sonst noch feiern. Die Grenzen zwischen der alltäglichen und der nicht alltäglichen Wirklichkeit (Anderswelt, Geisterwelt,...) sind in dieser Zeit
besonders dünn. Das bedeutet, dass sowohl die Menschen leichter in die Anderswelt gelangen können, als auch, dass die Wesen von dort leichter in unsere Welt gelangen. Samhain (sauin gesprochen) leitet sich von
sam – fuin ab, was soviel wie Sommer – Ende bedeutet
Andere Bezeichnungen: - Samhein (auch diese Schreibweise habe ich an mehreren Stellen gefunden) - Halloween – All Hallows Eve
- Allerheiligen (1.November) und Allerseelen (2. November) sind entsprechende christliche Feste - Winternacht (germanisch) - Totenfest - Ahnenfest
Die Aspekte von Samhain -
Ein ganz wichtiges Thema von Samhain ist der Kontakt zu den Ahnen und anderen Verstorbenen. Den Kontakt mit den Ahnen aufzunehmen und sie regelmäßig zu ehren ist und war in vielen Kulturen ein wichtiger Bestandteil.
Ich selbst als schamanisch arbeitender Mensch habe meine Ahnen als wertvolle Begleiter und Ratgeber kennen gelernt. - Der Tod, das Alter und das Sterben können in dieser Zeit interessante Gesprächsthemen sein.
Viele setzen sich mit diesem Thema heute nicht mehr auseinander, auch wenn für jeden irgendwann mal die Zeit kommt. Der Tod ist etwas Anonymes geworden, das vielen Angst macht. Diese Angst abzulegen ist wichtig. Der
Tod ist immer ein Neubeginn und wir sollten lernen, ihn als wichtigen Bestandteil des Lebens anzunehmen. - Das Licht hat inzwischen deutlich abgenommen. Die Tage sind kurz und häufig dunkel durch Regen und
Nebel. - Die dunkle Jahreszeit kann sehr gut genutzt werden, sich mit seinen eigenen dunklen Aspekten zu beschäftigen. Es ist wichtig, für die eigene spirituelle Entwicklung, seine dunklen Seiten zu kennen und
sie genauso anzunehmen und anzuerkennen wie seine lichten Seiten. Denn beides gehört einfach zusammen. - In der dunklen Jahreszeit ist der Mensch enger mit seinem Unterbewussten verbunden. - Das Leben hat
sich teilweise aus der Natur zurück gezogen. Die Bäume haben ihr Laub abgeworfen, viele Pflanzen haben sich in die Erde zurück gezogen. Die Natur macht Pause. Viele Samen ruhen jetzt gut geschützt in der Erde, um im
nächsten Frühling wieder aufzugehen. - Die Sonne steht derzeit in Sternzeichen Skorpion. - Samhain ist wie eine Zeit zwischen der Zeit. Das alte Jahr endet und das Neue beginnt. Die Zeit dazwischen ist die
Zeit des Chaos. Am 11.11. um 11:11 beginnt in den Karnevalshochburgen die närrische Zeit. Im schottischen Hexentum wird Samhain am 11.11 gefeiert. - Die Zeit der Arbeit draußen ist vorbei. Jetzt ist Zeit, sich in
geselliger Runde zum Handarbeiten zu treffen, Geschichten zu erzählen, Pläne für das nächste Jahr zu schmieden, etc.
Bräuche:
- Beim Festmahl wird für die Ahnen ein zusätzliches Gedeck auf den Tisch gestellt. - Für die Ahnen werden Kerzen und Räucherungen aufgestellt. - Die Gräber werden besonders geschmückt. - Für die
herumziehenden Geister kann Essen und Trinken rausgestellt werden, um sie zu ehren und um ihnen “eine kleine Stärkung” zu geben. - Samhain ist eine besonders gut geeignete Zeit für Prophezeiungen und Orakel.
Hellsichtige Menschen sind besonders empfänglich, da die Grenzen zur Anderswelt nur dünn sind. - Viel Vieh wurde geschlachtet. Alles, was bis zum nächsten Frühjahr eh nicht überleben würde. - An Halloween
ziehen die Kinder, meist gruselig verkleidet, durch die Straßen, klingeln an den Häusern und bitten um Süßigkeiten. Dieser Brauch kommt aus Amerika und hat sich auch hier schon etabliert. Ich finde das eigentlich
ganz nett. Die Kinder symbolisieren die Geister (die viele nicht wahrnehmen können oder wollen). Die Süßigkeiten sind “Ersatz” für die Stärkung, die man den Geistern einst herausstellte.
Symbole:
- Kürbis, oft ausgehöhlt mit einem Licht darin - Rüben (sie wurden vor dem Kürbissen zum aushöhlen benutzt) - Alles für Orakel (Tarot, Runen, Pendel,...) - Schädel
Götter und Göttinnen:
Die Göttin ist jetzt die “Weise Alte”, die Dunkle Mutter: Kali Lilith Morrighan Frau Holle – Hulda Hekate Cerridwen Götter, die mit den Tod in Verbindung stehen: Osiris
Anubis Hades Thanatos Hermes Hel Pluto http://de.wikipedia.org/wiki/Totengott
Ideen für Altarschmuck:
Eibenzweige, Efeuranken, Fotos von seinen Ahnen, Thuja (Lebensbaum), Tierschädel
Ideen für Opfergaben: Räucherungen, Kerzen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Nüsse, Obst,
ein Teller mit Essen und ein Becher Wein für die Ahnen
Weitere Links zum Thema - http://www.jahreskreis.info/files/samhain.html - http://de.wikipedia.org/wiki/Samhain - http://www.sternenkreis.de/magica/jahreskreis/samhain.html Sehr umfangreich !
- http://www.lilienhain.at/bos/Samhain.htm
Hier wird eine andere Variante von Samhainritual beschrieben. - http://www.mysticdidge.de/html/body_samhain.html
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Ein Ritual zu Samhain
Allgemeine Vorbereitungen: - Räucherungen mischen
(Anregungen für Samhainräucherungen finden sich hier)
- Ritualbrot backen (Ein Rezept findet sich hier)
- Ritualgetränke vorbereiten (Vorschläge finden sich hier)
- Essen für das Festmahl vorbereiten (Rezepte finden sich hier)
Den Platz vorbereiten: Ich feiere sehr gern draußen. Das Ritual soll am Abend stattfinden, wenn es schon dunkel geworden ist. Die Vorbereitungen sollten allerdings vor Anbruch der
Dunkelheit abgeschlossen sein. - Feuerholz sammeln oder mitbringen (Das Mitbringen ist sicher sinnvoller, da zu Samhain nicht sehr viel trockenes Holz zu finden sein dürfte) - Den Platz reinigen
- Den Altar aufbauen und dekorieren - Den Ortsgeistern ein Opfer / Dankeschön bringen - Fackeln oder Laternen aufstellen (Achtung, falls noch Brandgefahr bestehen sollte! Bei offenem Feuer immer einen
großen Abstand zu den Bäumen halten!) - Feuer anzünden (Hier ist eine Feuerschale sehr sinnvoll)
Vorbereitung für die Teilnehmer: - Reinigungsräucherung für jeden Teilnehmer - Kurze Zeit
der Stille (für Gebete, kurze Meditationen;... damit jeder sich individuell auf das Ritual einstimmen kann) - Geführte Meditation zum Erden und Zentrieren (das ist gerade für die unerfahrenen Teilnehmer Hilfreich)
Den Kreis ziehen: Alle fassen sich an den Händen - Gesang: “We are a circle, within a circle,
with no beginning and never ending" (Wir sind ein Kreis, in einem Kreis, ohne Anfang und ohne Ende)
- Kreis ziehen (so lange wird gesungen) - Willkommensgruß: “Wir sind nun zwischen den Welten, wo Tag und Nacht, Zukunft und Vergangenheit, Leben und Tod eins sind.”
Die Elemente anrufen: - Feuer - Süden - Erde - Westen - Wasser - Norden - Luft - Osten Die Anrufung kann, wenn mehrere am Fest beteiligt
sind, auf 4 Personen aufgeteilt werden. Sie kann aber auch von einer Person gemacht werden. Genaueres über die Zuordnungen von Elementen und Himmelsrichtungen und andere Varianten gibt es hier.
Gott und Göttin anrufen: Bei der Anrufung kann auf
die dunklen Aspekte der Götter eingegangen werden, es kann aber auch eine allgemeine Anrufung stattfinden. Ich entscheide hier meist sehr spontan. Wie ich die Anrufung mache, richtet sich sehr nach den anwesenden
Teilnehmern und nach der Energie, die ich in dem Moment wahrnehme.
Spezielle rituelle Aktivitäten zu Samhain:
- Meditation zu Samhain (Einen Vorschlag dafür ist hier zu finden)
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Gedenken an die Ahnen und an andere Verstorbene: - Jeder kann einen Dank, einen Gruß oder eine Bitte auszusprechen. - Eine Räucherung für die Ahnen
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Seine “Dunkle Seite”:
In einem kurzen Gebet werden Gott und Göttin gebeten, dabei zu helfen, diese Aspekte seiner Persönlichkeit zu erkennen und sie auch anzunehmen. Jeder kann sich auf einem Blatt seine dunklen Seiten notieren. Dieses Blatt kann danach einige Tage unter das Kopfkissen gelegt werden. Am Ende dieser Zeit wird das Blatt verbrannt oder vergraben.
- Orakel: Hierfür eignet sich diverses: Runen, Tarot-Karten, Symbolon- Karten,... Es sollte das ausgewählt werden, womit man sich am Besten auskennt. Das Orakel kann auch auf die Zeit nach dem
Ritual verlegt werden. Dann ist unter Umständen mehr Zeit für den Einzelnen und die anderen Teilnehmer müssen nicht so lange warten. Dann können auch mehrere gleichzeitig und untereinander “orakeln”.
Segnen von Brot und Wein / Saft und damit Segnen der Anwesenden im Namen von Gott und Göttin
Danksagung und Verabschiedung - der angerufenen Gottheiten - d
er Elemente und Himmelsrichtungen - an die Ortsgeister, und alle, die sonst noch da waren
Auflösen des Kreises
Opfergaben verteilen
Feiern und gutes Essen
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Samhain, 10. November 2007, ein kleiner Bericht
Dieses Jahr habe ich mich mit den Themen von Samhain über einen längeren
Zeitraum auseinandergesetzt.
An Halloween (31. Oktober) habe ich mich sehr darüber gefreut, dass viele Kinder aus dem Dorf an unserer Tür geklingelt haben, um Süßigkeiten zu bekommen. Viele hatten sich mit
ihren Kostümen echt Mühe gegeben. Ich finde, das ist auch eine Art, ein Jahreskreisfest zu feiern, die wir in der heutigen Zeit respektieren sollten. Leider hat es wohl eine Gruppe gegeben, die das Wort
Respekt nicht kannte. Uns wurden Säcke mit Rindenmulch, die ich im Hof liegen hatte, in den Eingang gelegt, so dass die Kinder nicht mehr vorbei konnten. So etwas finde ich sehr unfair. Ein Schabernack, weil es
nichts gegeben hat, kann es nicht gewesen sein, denn wir waren zu Hause. Auch ein ganz toll geschnitzter Kürbis ist geklaut worden. Warum? Mir fehlt jegliches Verständnis dafür.
Samhain, bzw. die Zeit vom
27.Okt. bis zum 9.Nov. ist auch eine Zeit der intensiven Reinigung gewesen. In den Tagen vorher hatte ich einige Dinge ins Laufen gebracht, die für meine persönliche Weiterentwicklung sehr wichtig waren. Dies hat
dazu geführt, dass mein Körper erst mal einiges los werden musste. Starker Husten und Schnupfen mit leichtem Fieber waren die Folge. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass es manchmal zuerst alles noch viel
schlimmer werden muss, bevor der endgültige Heilungsprozess einsetzen kann.
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In der Zeit zwischen dem 31. Oktober und dem 9. November (kurz vor Neumond) habe ich mich intensiv mit dem Thema Sterben und mit meinen Ahnen beschäftigt. In dieser Zeit sind mehrere
Gedichte entstanden. Der Kreis meiner Ahnen ist sehr wichtig für mich. Ich bitte sie oft um Rat, wenn ich eine schamanische Reise mache. Ich habe auch schon oft gute Hilfe von ihnen bekommen. Besonders
wenn es darum ging, altes Karma oder Ereignisse aus früheren Leben aufzulösen und aufzuarbeiten, die immer noch eine Belastung dargestellt haben, waren sie für mich da.
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Die Tage um den Neumond herum standen dann ganz im Zeichen der Orakel. Eigentlich hatte ich mir mal wieder vorgenommen, in der Gruppe zu feiern. Aber irgendwie hatte dann doch keiner
Zeit. “Warum nur?” dachte ich mir und war schon etwas enttäuscht, weil ich extra lange vorher eingeladen hatte. Als dann sehr kurzfristig eine Einladung zu einer Fortbildung im Kartenlegen kam,
wusste ich, warum. Es geschieht nichts einfach nur so. Alles hat einen Sinn. Das Seminar ging den ganzen Samstag (10. November). Es war sehr schön und ich lernte einige für mich ganz neue Kartendecks
kennen. Dieser Tag hat mich wieder ein ganzes Stück weiter gebracht. Durch die Karten habe ich eine für mich sehr wichtige Frage beantwortet bekommen und Hinweise, wie ich das Problem endlich
auflösen kann. Gleichzeitig habe ich ein neues “Werkzeug”, die mystischen Lenormand Karten, in meinen imaginären Koffer packen können, das mir helfen wird, anderen Menschen zu helfen. Durch die
Engelkarten, die im Seminar vorgestellt und benutzt wurden, habe ich auch zu diesen Wesenheiten eine ganz neue Verbindung bekommen, die ich sehr gern noch weiter ausbauen möchte. An dieser Stelle
möchte ich mich ganz herzlich bei der weißen Büffelfrau für die Einladung und für das schöne Seminar bedanken. Am Sonntag habe ich dann ausgiebig mit einer Freundin geübt, mit den neuen Karten zu
legen.
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Samhein
Ich schaue nach Innen. Ich schaue nach Außen. Ich suche das Licht in der Dunkelheit.
Dunkle Tage, lange Nächte. Der erste Schnee ist schon gefallen.
Eine Kerze im Fenster soll Wege weisen. Kommt meine Ahnen, kommt her zu mir. Geladen seid Ihr, mit mir zu speisen.
Geladen seid Ihr, mit mir zu trinken. Ehre, wem Ehre gebührt!
Hier stehe ich nun im Kreis der Alten. Zwischen den Welten, jenseits der Zeit. Ein helles Feuer in der Mitte.
Der Rat ist versammelt, die Weisen bereit. Sie sind meinem Ruf gefolgt.
Ich grüße Euch, meine Brüder und Schwestern! Ich grüße Euch, die Ihr gekommen seid!
Ich Danke Euch für Rat und Hilfe! Ich Danke Euch für Schutz und Geleit! So zieh ich nun weiter, jenseits der Zeit...
Die Alte am Fluss erwartet mich schon. Sie wäscht die Seelen der Toten
In den tosenden Fluten der Nacht. Sie heilt die Seelen der Lebenden, Die wagen, ihr ins Gesicht zu schaun.
Sie gibt Kraft und Mut in der Dunkelheit.
Sie grüßt mich: “Tochter”; Ich grüße sie: “Mutter”. Sie hält einen Korb für mich bereit. Ich wasche meine eigene Seele In den tosenden Fluten der Nacht.
Dann ziehe ich weiter, jenseits der Zeit. Ich lauf durch die Wälder. Ich flieg über Felder. Die Krähe, mein Totem, sie gibt mir Geleit. Ich werde Sie und Sie wird Ich.
Schwarze Schwingen zwischen Dunkel und Licht.
Unter mir tagt der Rat der Tiere: Wölfe heulen zum Gruß. Falke und Adler ziehn ihre Kreise. Die Schlange ist grad aus ihrer Haut geschlüpft.
Der Hirsch zeigt sein prächtiges Geweih.
Die Grenzen sind dünn zwischen den Welten. Geöffnet die Tore zum Feenreich. Geister und Feen besuchen die Menschen
Und wir können jetzt zu Ihnen gehn. Geladene Gäste aus uralten Tagen.
Wir dürfen wandern zwischen den Welten jenseits der Grenzen der Zeit... Wir dürfen wandern zwischen den Welten,
zwischen Licht und Dunkelheit... Leben ist Tod und Tod ist Leben!
Jasra, 06.11. 2007
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Die letzten Blüten
November Es ist Samhain. Nebel ziehn wie leichte Schleier durch die Welt.
Zart ist der Nebel. Dünn sind die Grenzen. Die Tore stehn offen. Die letzten Blüten am Rosenstrauch, Ich widme sie Dir, dunkle Mutter. Die letzten Blüten der Astern,
Ich widme sie Dir, weise Alte. Sehr bald schon ist das Farbenmeer vergangen und weicht dem grau und weiß des Winters.
November Es ist Samhain.
Der Wind drückt mir den Regen ins Gesicht. Schwer sind die Gedanken. Tief der Blick in die Seele. Die Welten verschwimmen. Die letzten Blüten am Rosenstrauch,
Ich widme sie Euch Hekate und Kali. Die letzten Blüten der Crysanthemen, Ich widme sie Euch Lilith und Cerridwen. Das leuchtende rot der Hagebutte erinnert uns,
dass auch der Frühling wieder kehrt.
November Es ist Samhain. Die Zeit der Toten. Die Nacht der Geister. Leise ziehen sie ums Haus. Sie sind unsre Gäste.
Die letzten Blüten am Rosenstrauch, Ich widme sie Euch, meinen Ahnen. Die letzten Blüten der Ringelblumen, Ich widme sie Euch, meinen treuen Begleitern. Der Kreislauf des Lebens
Tod und Geburt Winter und Sommer Nacht und Tag Innen wie Außen und Außen wie Innen.
Immer und immer wieder dreht sich das Rad der Welt.
Jasra, 08.11.2007
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Für meine Ahnen
In tiefer Liebe für meine Großeltern. Danke, dass Ihr mir immer das Gefühl
gegeben habt, dazu zu gehören! Danke, dass Ihr immer und für jeden eine gutes Wort hattet! Danke, dass ihr mir gezeigt habt, was wahre Liebe bedeutet! Eure Gräber sind weit weg von hier.
So gehe ich zu Euch nur in Gedanken. Ein Grabstein, regennass und moosbewachsen. Das Herbstlaub malt noch einmal bunte Farben. Weiße Lilien und rote Rosen bringe ich Euch als Geschenk.
Ein Kerze flackert im Wind.
In tiefer Liebe für die Mutter meiner Mutter. Ich habe Dich genauso wenig gekannt, wie ich meinen leibliche Mutter kenne.
Und doch spüre ich die enge Verbindung zu Euch. Du hast mich auch zu der gemacht, die ich jetzt bin. Dafür danke ich Dir von ganzem Herzen. Dein Grab, es ist weit weg von hier.
So gehe ich auch zu Dir nur in Gedanken. Weißer Marmor, wilder Wein im dunklen Rot. Blumen blühen noch am Rand der Hecke. Ein Buchsbaumkranz mit blauen Bändern ist mein Geschenk an Dich.
Ein Krähe fliegt vorbei.
Ich folge der Krähe in die anderen Welten. Hier bin wieder mit Euch vereint. Wir sitzen zusammen im Kreis am Feuer. Wir reden über
was sein wird, was war. Ihr gebt mir Rat und Schutz und Hilfe. Bin immer willkommen am Feuer im Kreis.
Eine Träne der Trauer weil ihr eine Lücke
in meinen Leben hinterlassen habt. Eine Träne der Freude weil ich weiß dass Ihr den Weg ins Licht gegangen seid.
Eine Träne der Trauer weil ich Eure Wärme vermisse. Eine Träne der Freude weil wir uns immer wieder sehen können. Eine Träne der Trauer
weil wunderschöne Blüten vom Baum des Lebens gefallen sind. Eine Träne der Freude weil diese Blüten irgendwann
an einen anderen Ort und zu einer anderen Zeit wieder in neuer Pracht aufgehen werden.
Jasra, 08.11.2007
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Herbstwinde
Leises Raunen zartes Wispern Winde wiegen Bäume in den Schlaf
Lautes Tosen schrilles Heulen
Winde zerren Blätter von den Ästen
Helles Rascheln feines Zittern Winde lassen Farben tanzen
Dumpfes Knarren scharfes knacken Winde ziehn um alte Eichen
Feines Klingen
zartes Rauschen Winde spielen mit der Birke
Tiefes Brausen wildes Sausen Winde fegen durch die Wälder
Müdes Ächzen dunkles Stöhnen Winde reiten über den Tann
Jasra, Herbst 2008
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Seminare: ein kleiner Überblick meines Seminarprogramms
- Die Grundlagen der schamanischen Arbeit
Einführung in den modernen Schamanismus - Die Grundlagen der schamanischen Arbeit, Teil 2
Eine Vertiefung des Einführungskurses - Entdecke Deinen inneren Tanz Orientalische
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Weitere Themen finden Sie auf meinen Seminarseiten.
Beratung: Schamanische Beratung / Spirituelle Lebensberatung: Hilfe zur Selbsthilfe
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