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Auf den folgenden Seiten sind Beschreibungen zu finden, wie wir (ein kleiner Kreis aus dem Raum München) unsere Jahreskreisfeste feiern, bzw. zu einem bestimmten
Zeitpunkt gefeiert haben. Ich habe im www viele Seiten gefunden, auf denen etwas über die Feste zu lesen war. Konkrete Vorschläge, wie ein Fest zu gestalten sei, habe ich wenig bis keine entdeckt. Darum
veröffentliche ich an dieser Stelle unsere Pläne für den Ritualablauf. Sie sollen als Inspiration für andere dienen und kein "“So und nicht anders!" sein. Kreativität und Inspiration sind wichtig, für den
gelungenen Ablauf eines Festes. Ein Ritualplan ist nur dann wirklich gut, wenn davon abgewichen werden kann, wenn die Situation es erfordert oder wenn andere Ideen plötzlich Priorität bekommen. Viele Fotos geben
Anregungen für eigene kreative Ideen und können helfen, sich auf die Energie des jeweiligen Festes einzustimmen.
Die Festlegung des Termins:
Es gibt verschiedene
Möglichkeiten, die Termine der Jahreskreisfeste zu bestimmen. Am geläufigsten ist die kalendarische. Einige berechnen die Feste rein nach den Voll- bzw. Neumonden. Die Zählung beginnt immer mit der
Wintersonnenwende (WSW). Für "durchschnittliche" Jahre entspricht dies folgender Einteilung: 2. Vollmond nach WSW: Imbolc 5. Vollmond nach WSW: Beltaine 8. Vollmond nach WSW:
Lughnasad 11. Neumond nach WSW: Samhain Genauer: Der Neumond vor der WSW zählt als der 0. Neumond, der darauffolgende Vollmond ist der 0. Vollmond. Von da an wird einfach weitergezählt. Wegen der
Verschiebungen zwischen Sonnen- und Mondkalender gibt es dabei aber immer wieder etwas kompliziertere Fälle. Es gibt ja auch Jahre mit 14 Vollmonden (z.B. 2000/01). In diesen und dem darauffolgenden machen sich die
Verschiebungen am meisten bemerkbar. Außerdem darf man sich ruhig auch mal von der Intuition leiten lassen. Für das Jahr 2002 haben Freunde von mir in einer Kreisentscheidung deswegen alle Vollmondfeste um
einen Mondzyklus vorgezogen, da ihnen Beltaine Ende Mai dann doch etwas spät erschien. Die Mondfeste sollten in der Regel etwa 6-8 Wochen vor den Sonnenfesten stattfinden - und zwischen Imbolc (27.2.) und Ostara
(20.3.) hätten nicht einmal vier Wochen gelegen! Daher wurde 2002 ausnahmsweise Imbolc am 1. Vollmond, Beltaine am 4. Vollmond und Lughnasad am 7. Vollmond gefeiert. Solche “Probleme” stellen sich bei der
Kalendarischen Festlegung nicht. Allerdings hat sie andere Nachteile. Die Feste fallen nicht unbedingt mit den optimalen Mondphasen zusammen. Ich fände es zumindest befremdlich, Beltaine zum Neumond oder Samhain zum
Vollmond feiern zu müssen. In den meisten Kreisen / Zirkeln werden die Feste aus organisatorischen Gründen an einem Wochenende gefeiert. Meine Empfehlung: eine Mischung aus beiden Berechnungen machen, ein
Bisschen Bauchgefühl dazu und so herausfinden, welches Datum das geeignete ist.
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Die Zuordnung der Elemente:
Auch hier sind die Definitionen unterschiedlich. Manche machen es so, andere
wieder so. Wichtig ist, sich auf eine Variante zu einigen, und bei dieser auch konsequent zu bleiben. Wir haben uns in einigen Ritualen für folgende entschieden: Osten - Wasser Süden - Feuer
Westen - Erde Norden - Luft eine andere Möglichkeit ist: Osten - Luft Süden - Feuer Westen - Wasser Norden - Erde Da ich sehr viel schamanisch arbeite, bin ich bei solchen
Festlegungen recht flexibel. Wer sich nicht ganz sicher ist, kann die Einbeziehung der Elemente auch weggelassen. Für beide oben aufgeführten Varianten können sinnvolle Begründungen gegeben werden. Es hilft, sich
Gedanken zu machen, welcher Aspekt einer Himmelsrichtung und dem dazugehörigen Element einem selbst am vertrautesten erscheint und dem eigenen Gefühl zu vertrauen.
Meine eigene Variante für die Anrufung der Elemente: Diese hat sich erste seit einiger Zeit besonders herauskristallisiert. Sie hat sich allerdings schon mehrfach als sehr stimmig und effektiv erwiesen, auch wenn
ich sie sonst noch bei keinem gefunden habe. Ich habe sie so in einer schamanischen Reise gezeigt bekommen. Ich beginne die Anrufung im Süden mit dem Element Feuer.
Norden Wasser
Westen Osten Erde Luft
Süden Feuer
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Die Aspekte der Himmelsrichtungen:
Osten: - Sonnenaufgang - Frühling
- Regen - Morgennebel - erste Wärme - zartes Grün und Frühlingsblumen Süden: - die Sonne erreicht ihren höchsten Stand
- Sommer - Trockenheit - Hitze - kräftiges dunkles Grün, bunte Sommerblumen Westen: - Sonnenuntergang - Herbst
- Erntezeit - buntes Laub - die Natur zieht sich langsam in die schützende Erde zurück Norden: - keine Sonne - Winter
- kahle Bäume - schneebedecktes weißes Land - kalte Winterstürme - Dunkelheit - Polarlichter
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Hier noch ein einige Buchtipps:
- Diethard H. Klein; Wetterregeln, Bauernweisheiten und alte Bräuche
; Weltbild Buchverlag, Augsburg, 1998 Ein interessantes Nachschlagewerk, wenn man sich dafür interessiert, was sich an alten Bräuchen teilweise bis heute erhalten hat.
- Anna Dinkelmann; Kreisen, Frauenrituale und Feste; Selbstverlag Anna Dinkelmann, 1983 (?) Eins der ersten (und der wenigen) Bücher, das ich mir zum Thema Jahreskreisfeste / modernes
Heidentum gekauft habe. Es stammt noch aus einer Zeit, als der Markt noch nicht unübersichtlich überschwemmt war. - Sylvia und Paul F. Botheroyd; Lexikon der keltischen Mythologie; Eugen
Diederichs Verlag, 4. Auflage, München 1992 - Ann-Marie Gallagher; Das große Buch der Zaubersprüche; Über 150 erfolgreiche Sprüche und Rituale; Heel Verlag GmbH; 2004
Neben vielen anderen Ritualen befinden sich in dem Buch auch einige schöne Anregungen für die Gestaltung der Jahreskreisfeste. - Varuna Holzapfel; Keltische Jahreskreisfeste;
Smaragd Verlag; 2001 Da ich die Varuna persönlich kenne, möchte ich dieses Buch besonders empfehlen. - Großes Deutsches Liederbuch; Die schönsten und beliebtesten deutschen Volks- und
Kinderlieder in Text und Melodie; Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft; Köln 1984 Dies sei nur stellvertretend für sehr viele gute Liederbücher genannt.
In den alten Volksliedern finden sich viele Anregungen für Gesänge zu den Jahreskreisfesten. Gerade mit Kinder macht das Singen viel Freude.
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Warum Jahreskreisfeste feiern?
Diese Frage kann ich natürlich nur auch meiner eigenen Sicht beantworten.
Die Jahreskreisfeste
haben alle einen sehr engen Bezug zur Entwicklung der Natur im Verlauf des Jahres. Die Feste helfen, das Bewusstsein dafür wieder zu finden. Grade die Menschen in den Städten erleben die Wandlungen im Jahreskreis
oft nur noch sehr am Rande. Sie sehen nicht, wie die Bauern auf die Felder fahren, wie die Äpfel am Baum reif werden und wie das Korn wächst. Sie erleben nicht, wie Igel und Eichhörnchen sich auf den Winter
vorbereiten. Früher war es elementar wichtig, die Natur zu beobachten, um den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat zu erkennen. Heute kommt vieles aus dem Gewächshaus und das Klima draußen ist nicht mehr so
wichtig. Ich selbst lebe auf dem Land. Und doch ist es für mich sehr wichtig, mir die Natur ganz besonders bewusst zu machen und mich bei ihr zu bedanken. Für mich gehören zur Natur auch die Wesen, die in ihr
leben, die nicht jeder wahrnehmen kann: die Baumgeister, Feen, Elfen, Pflanzengeister, Tiergeister, Zwerge, u.s.w. Die Feste helfen uns auch, zu diesen Wesen wieder einen engeren Kontakt herzustellen. Ich bin der
Meinung, dass jeder diese Wesen wahrnehmen kann, wenn er eine passende Hilfestellung bekommt und bereit ist, sich darauf einzulassen. Die Naturgeister können wunderbare Helfer und Ratgeber sein, wenn wir ihnen mit
Respekt und Achtung begegnen. Durch das Feiern der Jahreskreisfeste können wir ein Stück der Energie, die uns die Natur täglich gibt, wieder an sie zurück geben und uns bei ihr dafür bedanken.
Auch die
Aspekte von Gott und Göttin spiegeln sich in den Jahreskreisfesten wieder. Welchen Glauben man dabei genau vertritt, halte ich dabei für unwichtig. Viele Götter mit noch mehr verschiedenen Namen und
unterschiedlichsten Aspekten gibt und gab es in den Kulturen dieser Welt. Auch die göttliche Energie wandelt sich im Verlauf des Jahres. Diese Energien aufnehmen und sich ihrer bewusst werden, ist ein wichtiger
Teil eines Festes. Das Jahreskreisfest ist auch immer ein Fest, um Gott und Göttin zu ehren und ihnen zu danken, dass sie immer an unserer Seite sind. Für mich ist dabei sehr wichtig, dass sowohl die weibliche
als auch die männliche Energie beachtet wird. Ich habe in den ganzen Jahren, in denen ich mich mit den Hexentum beschäftige, immer wieder Gruppen erlebt, die sich auf die Aspekte der Göttin beschränkt haben. Das ist
sicherlich ein guter Ausgleich für die eher männlich geprägte christliche Denkweise. Allerdings bin ich der Meinung, dass Gott und Göttin immer zusammen gehören und ein Gleichgewicht bilden sollten.
Im
Jahreskreis spiegelt sich auch die Entwicklung eines Menschen wieder: die Geburt, die Zeit der Reife und Fruchtbarkeit, die Zeit des Älter werdens und das Sterben. Auch mit diesen Aspekten kann man sich im Rahmen
der Feste sehr gut auseinander setzten. Die Zeremonien im Leben eines Menschen lassen sich gut mit dem Jahreskreis verbinden (zumindest wenn die entsprechenden “Termine” gerade zusammen fallen.): Eine Namensgebung
kann z.B. gut mit dem Julfest gefeiert werden; der Eintritt in die Pupertät zu Ostara (Ich weiß noch ganz genau, dass ich meine erste Menstruation in der Zeit um den Frühlingsanfang hatte.), eine Hochzeit zu
Beltaine oder zu Litha, der Eintritt in die Wechseljahre zu Mabon.
Die persönliche spirituelle und weltliche Weiterentwicklung ist für mich im Rahmen der Jahreskreisfeste auch ein wichtiger Bestandteil. Je
nach Fest können dabei unterschiedliche Aspekte im Vordergrund stehen. Auf diese gehe ich in den Texten zu den einzelnen Festen näher ein. Auch wenn ich mich mit gleichen oder sehr ähnlichen Themen jedes Jahr wieder
beschäftige, kann das doch eine Entwicklung bedeuten: Meinungen und Prioritäten ändern sich. Andere Menschen können andere Sichtweisen hinzu bringen. Bekannte Dinge können bestätigt werden. U.s.w....
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Jahreskreisfeste 2011 / 2012 Treffpunkt ist jeweils um 19:00
bei mir in Obergangkofen
Es dauert bis ca. 22:00 (maximal 23:00).
Beitrag: 20 € pro Person
Die wichtigen Aspekte der einzelnen Feste werden besprochen. Wie kann ein Ritual zum Fest kreativ und individuell gestaltet werden? Zusammen werden wir das entsprechende Jahreskreisfest mit einem Ritual feiern.
Ich bitte um rechtzeitige Anmeldung: Mail oder Tel.: 08 743 / 96 70 15
~ Lughnasad (8. Vollmond nach Jul):
Samstag 13. August 2011, (Da bin ich mit meinem stand beim Wald Welt Festival im Bayerischen Wald)
* Mabon: Freitag, 23. September 2011
~ Samhain
(11. Neumond nach Jul): Mittwoch, 26. Oktober 2011
* Jul: Montag, 21. Dezember 2011
~ Imbolc (2. Vollmond nach Jul): Dienstag, 7.Februar.2012
* Ostara:
Mittwoch, 21. März 2012
~ Beltane (5.Vollmond nach Jul): Sonntag, 5. Mai 2012
* Litha: Donnerstag, 21.Juni 2012
* Sonnenfeste ~ Mondfeste
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Musiktipps:
Hier habe ich einige Tipps für schöne Musik. Einiges ist toll, um Rituale damit zu begleiten.
Manche haben einfach viele schöne paganistische Texte.
Gila Antara hat eine wunderschöne Stimme und
schreibt einfach geniale Lieder. Ihre Musik begeistert mich schon seit Jahren und hat mich oft inspiriert. Besonders ihre CD “Erde meine Mutter” hat viele sehr bewegende Lieder, die mich sehr beeindruckt haben.
Viele Lieder sind echte Ohrwürmer und sehr gut zum selbst singen geeignet.
Die Singvögel machen sehr schöne Musik
mit genialen Texten zum Lachen, Abrocken und Nachdenken. Schöne paganistische Texte in deutscher Sprache. Auf der HP der Singvögel gibt es auch alle Liedtexte. “…Für den Wind, für das Gras, für die Berge
Für den Fluß unserer Tränen, das Blut Für die Götter, die Elfen, die Menschen und Zwerge Gemeinsam geschaffenes Gut…” Zitat aus dem Lied “Feuersang von “Die Singvögel” http://www.singvoegel.com/index.php/feuersang/
Dieses Lied hat mich zum Weinen gebracht.
Reclaiming: Ganz tolle Ohrwürmer für Rituale, für alle, die englisch singen mögen. Ich habe mit diesen Liedern vor vielen Jahren angefangen und liebe sie noch heute.
Libana: Sehr schöne Musik zum Mitsingen und einfach nur zuhören. Einige Lieder sind gut für Rituale geeignet.
Faun: Paganistische und mittelalterliche Musik. Auch diese Gruppe kenne und liebe ich schon sehr lange. Da sie aus dem Raum München kommen, habe ich sie auch schon oft live gesehen.
Omnia: Eine Gruppe aus den Niederlanden, die ebenfalls ganz tolle paganistische Musik zu bieten hat.
Göttinnenklang: http://www.spirit-voice.de/klang/ Dies ist ein wunderbares Musikprojekt, in dem viele Chants gesammelt werden. Daran kann jeder, der Zeit und Lust hat, mitwirken. Die Lieder sind alphabetisch geordnet und sind eine gute Quelle für echt schöne Chants für Rituale oder um sie einfach aus Freude an der Musik zu singen.
CDs für Kinder (und Erwachsene): Wunderwasser: starke Lieder und Tänze Hinter uns die Berge: Indianische Lieder und Weltmusik Beide CDs sind von: Unmada Kinderlieder: http://manfred-kindel.de/unmada/index.html Meine Tochter liebt diese Musik.
http://www.bardicarts.org/siteindex.html: Bardic Arts: eine große Sammlung von Chants und Liedern
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Save The Hill of Tara, the National Monument of Ireland

http://www.tarawatch.org/
Hill of Tara / M3 Motorway - Activists Site http://www.mythicalireland.com/ancientsites/tara/taratemple.html Huge temple found under Hill of Tara (ein großer Tempel wurde unter dem Hill of Tara gefunden)
http://www.petitiononline.com/hilltara/ Die Petition ist inzwischen abgesendet worden. Zitat aus der Petition: “Dear Taoiseach Ahern,
I object the planned routing of the M3 motorway through the Tara-Skryne valley, and the resulting despoilment this will cause to Ireland’s oldest and most revered national monument....” 37 579 Leute haben innsgesammt mit gemacht.
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