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...

Namensgebung

Die Namensgebung,

heidnisches Taufritual,
schamanische Namensgebungszeremonie
Weihe / Segnung eines Babys, Kindes oder auch
                             eines Erwachsenen (spiritueller Name)
Begrüßungsritual für Neugeborene
Kindsweihe

Die Namensgebung ist eine Zeremonie, die in fast allen Kulturkreisen in verschiedensten Ausführungen zu finden ist.
Das Grundprinzip dabei ist:
Das Kind wird anerkannt. (Besonders vom Vater, die Mutter hat es ausgetragen und weiß, das es ihr Kid ist.)
Das Kind wird der Gesellschaft vorgestellt und in diese aufgenommen.
Das Kind erhält seinen Namen und den Segen der Götter.

Eine schamanische bzw. heidnische Namensgebungszeremonie ist für alle Beteiligten etwas ganz besonderes und wird von mir immer ganz individuell an die Wünsche der Eltern (bei Säuglingen und Kleinkindern) oder die Wünsche des Täuflings selbst (bei Teenagern und Erwachsenen) angepasst. Die Bedürfnisse der Hauptpersonen im Ritual stehen an erster Stelle.


Recht und Gesetzt
Wer kann eine Namensgebung durchführen?
Wie finde ich eine geeignete Priesterin, Priester, Schamanin oder Schamanen?
Von mir selbst durchgeführte Namensgebungszeremonien
   und meine Qualifikation
Die Kosten
Die Namensgebung an heidnische / schamanische Traditionen angelehnt
Auflösung der christlichen Taufe
Links zum Thema

Namensgebung Ritualbeispiel von meiner Tochter


Recht und Gesetzt
Bei Namensgebungen bzw. Taufen gibt es keine weltliche Institution, die ebenfalls ein Anrecht darauf beansprucht wie es bei Hochzeiten der Fall ist. Eine Hochzeit kann im spirituellen Kontext stattfinden und beim Standesamt. Eine Namensgebung findet nur in einem religiösen, spirituellen Kontext statt.
Ob es dazu konkrete gesetzliche Regelungen gibt kann ich leider nicht ganz genau sagen. Meine Suche im Internet hat keinen Hinweis darauf gegeben.

Wer kann eine Namensgebung durchführen?
Generell kann so eine Zeremonie jeder durchführen, der ausreichend Erfahrung mit der Durchführung spiritueller Rituale hat. Eine Prüfung für heidnische Priester oder Schamanen gibt es zum Glück nicht. Doch wer immer die Zeremonie macht, sollte meiner Meinung nach ein Profi sein.

Wie finde ich eine geeignete Priesterin, Priester, Schamanin oder Schamanen?
Das Internet ist leider voll von Leuten, die spirituelle Dienstleistungen und dementsprechend auch Kindsweihen / Namensgebungszeremonien anbieten.
Schauen Sie sich ggf. an, wie langer derjenige schon praktiziert, schauen Sie, ob es Infos gibt was derjenige schon gemacht hat, u.s.w.
Ein persönliches Gespräch ist immer sinnvoll bevor man seine Wahl trifft.
Folgende Fragen sind bei der Auswahl sicher interessant zu beachten:
~ Entspricht seine Weltanschauung /sein Götterbild/ sein Glaube/ seine religiöse
   Ausrichtung in etwa der meinen?
~ Ist das, was er macht und wie er es macht, praktikabel und mit den heutigen
   Begebenheiten in Einklang zu bringen?
~ Vertraust du diesem Menschen?
   Würdest du ihm in religiösen Fragen vertrauen?
   Traust du ihm zu, so etwas wie ein "Beichtgeheimnis" zu wahren, d.h.
   vertrauliche Dinge, die du ihm bei der Vorbereitung erzählst, für sich zu
   behalten?
Zu diesem Thema passt auch der folgende Text auf meiner Homepage sehr gut:
“Wie erkennt man eine gute Schamanin?”


Von mir selbst durchgeführte Namensgebungszeremonien
und meine Qualifikation
Als Schamanin und Priesterin praktiziere ich inzwischen seit über 20 Jahren und habe schon viele Rituale geleitet. Jahreskreisfeste, Hochzeitszeremonien und natürlich auch Namensgebungszeremonien. Dabei schöpfe ich sowohl aus meinen Erfahrungen mit alten Religionen wie dem keltischen und dem germanischen als auch aus meinem Wissen über das moderne Hexentum. Als Hexe bzw. Priesterin bezeichne ich mich selbst als freifliegend. Mit dem Hexentum befasse ich mich inzwischen aktiv seit 1993. Als Schamanin arbeite ich seit 1997. Wobei sich das Hexentum mit dem schamanischen inzwischen sehr fest verbunden hat.

Bevorzugt mache ich Rituale im näheren Umkreis meines Wohnortes 32 689 Kalletal - Varenholz, also Teile NRW und Teile von Niedersachsen, Ostwestfalen Lippe (OWL), Kalletal. Mein Umkreis ist ca. 100 km (z.B. Paderborn, Bielefeld, Lage, Detmold, Lemgo, Herford, Minden, Bad Salzuflen, Rinteln, Hameln, Hannover).
In Ausnahmefällen ist aber auch eine weitere Anfahrt möglich.

Bei mir beginnt alles mit einem Telefongespräch. Dabei werden erste Vorstellungen vom Ritual geklärt. Ein möglicher Termin wird gefunden und wir können schon ein bisschen feststellen, ob ich auch wirklich die geeignete Priesterin oder Schamanin bin. Dabei wird ein Termin für ein erstes Gespräch mit den Eltern des Kindes oder dem Erwachsenen der die Zeremonie wünscht ausgemacht. Von Angesicht zu Angesicht lässt sich doch sehr viel besser klären, ob man zusammen passt und welche konkreten Vorstellungen man jeweils hat.
Ein zweites Treffen findet dann kurz vor dem eigentlichen Termin statt. Dabei sind dann auch alle anderen dabei, die möglicherweise direkt am Ritual beteiligt sind (soweit das möglich ist).
Diese Treffen finden bei mir in meinem Beratungsraum statt.
Sollte die Anreise zu weit sein, lassen sich alle organisatorischen Dinge auch per Mail und per Telefon klären.


Die Kosten
Für das Ritual und die vorbereitenden zwei Treffen bekomme ich 400 €.
Wenn es noch weitere Vorbereitungstreffen gibt und wenn ich zusätzliche Kosten habe, kommen die noch dazu:
- je 50 € für ein weiteres Treffen
- Anfahrten von mehr als 20 km werden mit 0,35 € pro km berechnet
- bei grösseren Entfernungen die Übernachtung in einem Hotel (oder einem
   angemessenen Gästezimmer) und Essen und Trinken
- falls ich selbst Dekorationsmaterial wie Blumen besorge

Falls Sie sich ein bisschen ausgiebiger mit dem Thema der angemessenen Bezahlung von spirituellen Dienstleistungen befassen möchten empfehle ich einen Text auf einer anderen Seite dieser Homepage:
“Über das Geld oder wie bezahle ich einen Schamanen”

Wenn Interesse an einer Zeremonie besteht:
Schamanin Jasra (Silke Potthast)
Tel: 05 755 / 96 88 900
Varenholzer Straße 13
32 689 Kalletal - Varenholz
oder Mail


Die Namensgebung an heidnische / schamanische Traditionen angelehnt
Bevor eine solche Zeremonie stattfinden kann, müssen viele wichtige Dinge geklärt werden.
Leider gibt es wenig bis keine Überlieferungen, wie die Kelten oder die Wikinger (wobei es DIE Kelten und DIE Wikinger natürlich nicht gab sondern viele einzelne Stämme mit zum Teil eigenen Riten und Traditionen) ihre Riten wirklich durchgeführt haben. Doch wir leben ja auch im 21. Jahrhundert und nicht um 1000 vor Christus. Darum sind alle modernen heidnischen Rituale letztendlich eine Neuerfindung in Anlehnung an das, was es früher mal gegeben haben könnte.
Der Termin
Für eine Namensgebung eignet sich generell erstmal jedes Datum. Viele möchten ja auch, das das Ritual recht bald nach der Geburt stattfindet.
Besondere Daten sind erfahrungsgemäß bei einer Namensgebung meistens nicht so wichtig wie bei einer Hochzeit.
Termine die nah um einem Dunkelmond (Neumond) sind würde ich persönlich eher meiden.
Wenn ein Erwachsener noch einmal eine heidnische / schamanische Namensgebung machen möchte oder sich einen spirituellen Namen geben lassen möchte, kann ein sehr schöner Tag dafür z.B. der eigene Geburtstag sein.
Der Ritualplatz
Der Ort für die Zeremonie sollte gut gewählt sein. Wenn der Platz draussen ist, sollte er abseits von Wanderwegen und ähnlichem sein. Man möchte ja vermutlich ungern von neugierigen Leuten gestört werden, die einen mitten drin mit Fragen löchern was man da gerade macht.
Der Platz sollte auf jeden Fall gross genug für alle Ritualteilnehmer und für alle Gäste sein.
Ist der Platzt draussen, sollte es einen wetterunabhängigen Plan B geben.
Sollte ein Ritualfeuer geplant sein, muss dies am Platz auch erlaubt sein.
Der Platzt sollte auch nach einem kräftigen Regen noch einen einigermassen trocknen Boden haben.
Beteiligte Personen
Die Christliche Tradition kennt die Taufpaten,. Solche kann es natürlich im heidnischen Kontext auch geben.
Sollen sich noch andere am Ritual beteiligen zum Beispiel um Anrufungen zu lesen oder eine Geschichte zu erzählen?
Bei Erwachsenen eigenen sich natürlich sehr gute Freunde dafür, das Ritual aktiv mit zu begleiten.
Namensgebungskerze, Namensgebungsamulett und andere wichtige Ritualutensilien und Handlungen
Eine schön gestaltete und geweihte Kerze kann den Täufling lange begleiten.
Ein individuell gestaltetes und geweihtes Amulett könnte ebenfalls in das Ritual mit eingebunden werden.
Dem Kind (oder Erwachsenen) gute Wünsche mit auf den Weg geben.
Eine besondere Geschichte oder ein besonderes Gedicht vorlesen.
Das Ritual begleitende Musik oder gemeinsamer Gesang machen es schön feierlich.
Beim Erwachsenen kann vorher noch eine rituelle Reinigungszeremonie gemacht werden.
Die Gestaltung des Ritualkreises ist ebenfalls wichtig. Viele Ritualgegestände bringe ich selbst mit da ich am liebsten mit meinen eigenen Utensilien arbeite. Doch Blumenschmuck und ähnliches sind ganz individuell.
Die Möglichkeiten, wie die Zeremonie zu etwas ganz besonderem wird, sind vielfältig.
Individuelle Taufkerzen oder Amulette fertige ich auf Absprache auch selbst an.
Räuchermischungen, ganz speziell für die Namensgebungszeremonie, stelle ich ebenfalls selbst her.
Der Ritualablauf
Wie genau die Zeremonie gestaltet werden soll, ist ganz individuell. Soweit machbar, stehen die Wünsche der Eltern bzw. des Täuflings selbst im Vordergrund. Das wird alles ganz individuell bei den Planungstreffen geklärt. Die Zeremonie für einen Säugling wird ggf. anders gestaltet als eine Namensweihe für einen Erwachsenen.
Für eigene, kreative Ideen bin ich immer offen. Die Zeremonie soll zu einem wunderschönen und einmaligen Ereignis für alle Beteiligten werden.

Auflösung der christlichen Taufe
Ein Thema, das nicht ausschliesslich mit dem Thema Namensgebung im Zusammenhang steht, hier aber sehr gut hin passt.
Sehr viele Erwachsene, die einen neuen religiösen und spirituellen Weg einschlagen, sind in einem christlichen Glaubeskontext aufgewachsen und meistens auch getauft worden. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus, ist es ein Ziel der christlichen Taufe, ganz besonders der katholischen Taufe, das sogenannte dritte Auge zu verschliessen und somit eine spirituelle Entwicklung einzudämmen oder sogar ganz zu verhindern. Doch genau so wie man eine Taufzeremonie machen kann, kann man auch eine frühere wieder auflösen. Das mache ich ggf. nicht nur vor einer Namensgebung sondern auch im Rahmen meiner ganz normalen Klientenarbeit. Es ist schon häufig vorgekommen, das ein altes Taufsiegel die spirituelle Weiterentwicklung massiv behindert hat. Das entfernen des Taufsigels und das lösen einer christlichen Taufe sollte auf jeden Fall von einem Profi durchgeführt werden der sich damit auskennt und gelernt hat, wie das genau funktioniert.
 


Links:

http://www.katzenmond.de/babyblessing.html

 

 

Namensgebungszeremonie für meine Tochter (Frühjahr 2002)
  
Danksagung
  
Material
  
Personen
  
Ablauf
  
Kreisformel
  
Befragung der Eltern
  
Zeugenaufruf und Benennung des Kindes
  
Aufruf der Gäste
  
Segnung des Weines
  
Segnung des Kindes durch Gott und Göttin
  
Der große Segen
  
Ausgangsformel

Hier ist der Ablauf wiedergegeben, wie er zur Namensgebung unserer Tochter durchgeführt wurde. Ich habe den Ablauf allerdings etwas allgemeiner gestaltet, als ich ihn von unserer Priesterin bekommen hatte. Er soll allen eine Anregung sein, die ihr Kind nach alten bzw. neu entdeckten Traditionen taufen lassen möchten.
Der Ablauf hier ist speziell für uns und unsere Glaubensrichtung zugeschnitten gewesen. Die Wünsche der Eltern sollten bei der Planung immer mit ein fliessen.
Für ein Asatru-Pärchen würde die Zeremonie sicherlich anders aussehen.
Hoffentlich wird trotzdem jeder einige Anregungen finden.

Danksagung:
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen beteiligten ganz herzlich für die schöne Zeremonie bedanken!!!
Besonders bei Aelda, die alles so gut geplant hat und das ich ihre Planungsunterlagen verwenden durfte!
Bei allen anderen, die das Ritual mit gestaltet haben!
Bei Siggi, der mal wieder toll gekocht hat!
Bei allen Gästen, das sie gekommen sind und für ihre Geschenke!
Bei Jürgen und Yvonne, das wir bei ihnen feiern durften!


Namensgebung für ...

Material:
Kelch, Athame, Teller,
Wein, Brot (oder auch Kekse, Kuchen,...); Saft für Kinder
Räucherschale, Räucherkohle, Löffel, Räucherung
Schale für Wasser, Salz
Altardecke, Windlichter
eine Taufkerze (schön ist eine selber gestaltete)
Evtl. Feuerschale, Holz (wenn draussen ein Feuer gemacht werden kann)
Altarschmuck
Hier sind nur Anhaltspunkte gegeben. Je nach Richtung werden für Rituale unterschiedliche Dinge benutzt. Da muss sich jeder selber überlegen, was er genau benötigt.

Personen:
Kreiswächter           Priesterin           Priester           Evtl. Maiden
Die Eltern               Wichtigste Person: das Kind!
Auch hier ist es unterschiedlich, welche Personen das Ritual durchführen.
Es könnte auch ein Priester oder eine Priesterin allein machen.
Natürlich ist ein Gode oder Druide auch möglich. In einigen Kulturen war es Aufgabe des Schamanen oder Stammesältesten, die Zeremonie durchzuführen.
Wenn die Eltern niemanden kennen, der die Zeremonie machen würde, könnten sie sie auch selber durchführen.

Ablauf:
Die Priesterin bereitet Altar und Gelände vor. (Ggf. lässt sie sich dabei helfen.)
Die Gäste stellen sich im Kreis auf.
Der Kreiswächter zieht den Kreis.
Die Priesterin spricht die Kreisformel.
Es folgt die Anrufung der Elemente:
Anrufung von Feuer und Luft (Räucherung).
         Reinigen des Kreises mit den Elementen Feuer und Luft.
Anrufung von Wasser und Erde (Salz und Wasser)
 Reinigen des Kreises mit den Elementen Wasser und Erde.
Der Priester spricht die Einführung:
“Es ist Frühling. Die Natur hat sich verjüngt und bringt neues Leben hervor.
Im letzten Jahr brachte eine von uns ein Kind zur Welt, das nun seinen Namen erhalten soll.
Lasst nun die Eltern mit dem Kind in den Kreis eintreten.”
Der Kreiswächter öffnet den Kreis für die Eltern mit dem Kind, diese treten vor Priester und Priesterin.
Eltern und Kind werden mit den Elementen gereinigt.
Es folgt die Anrufung von Gott und Göttin.
Der Priester befragt nun die Eltern nach Abstammung und Namen des Kindes.
Der Priester ruft Kreis und Götter zu Zeugen auf und benennt das Kind.
Die Gäste im Kreis treten vor, sprechen ihre Segenswünsche für das Kind und übergeben eventuelle Geschenke.
Priesterin und Priester weihen den Wein.
Priester und Priesterin segnen das Kind im Namen des Gottes und der Göttin.
Die Priesterin erteilt dem Kind den grossen Segen.
Der Wein wird herumgereicht.
Verabschiedung der Götter und der Elemente.
Öffnen des Kreises, Ausgangsformel.


Kreisformel:
Der Kreis ist geschlossen.
Wir sind zwischen den Welten,
jenseits der Grenzen der Zeit,
wo Tag und Nacht,
Geburt und Tod,
Freude und Trauer eins sind.
Seid willkommen!

Befragung der Eltern:
P: “Weswegen seid ihr in diesen Kreis gekommen?”
E: “Um unser Kind vorzustellen und ihm einen Namen zu geben.”
P: “Woher stammt diese Kind?”
M: “Ich habe dieses (diesen) Mädchen (Junge) geboren. Es ist ein Kind
     der Liebe.”
V: “Ich erkenne dieses Kind als das meine an. Es ist ein Kind der Liebe.”
P: “Gehört und bezeugt, vor den Göttern und den Menschen.
Wie soll das Kind genannt werden?”
E: nennen Namen des Kindes.
P: “Soll dieses Kind einen weiteren Namen erhalten? Denn wisset, ein Name ist
Macht, und wer ein Ding oder ein Wesen benennen kann, der kennt es und hat Macht darüber. Daher hat jedes Wesen einen geheimen Namen, der sein Innerstes beschreibt und nur wenigen bekannt ist.”
E: Nennung des geheimen Namens oder Verneinung

Zeugenaufruf und Benennung des Kindes:
Priester: “So sei es. Ich rufe euch alle zu Zeugen auf. Ich rufe alle Kräfte und Wesen zu Zeugen auf. Ich rufe die Götter zu Zeugen auf:
 Dieses Mädchen ist das Kind von ....
 Es trägt den Namen ... und soll ... genannt werden.”
 Priesterin: “Im Namen aller Wesen und im Angesicht der Götter:
         Gehört und bezeugt.”
         Gäste: “Gehört und bezeugt.”

Aufruf der Gäste:
“Wer dem Kind seinen Segen oder ein Geschenk geben möchte, trete nun vor.”

Segnung des Weines:
Priester hält Kelch,
Priesterin zeichnet mit Ritualdoch Pentagramm in den Wein.
Priesterin: “So wie der Kelch weiblich ist, so ist der Dolch männlich, und zusammen ergeben sie den Segen der Götter.”

Segnung des Kindes durch Gott und Göttin:
Der Priester taucht den Finger in den Wein und zeichnet dem Kind damit das Zeichen des Gottes auf die Stirn.
Er spricht: “Ich segne Dich mit der Kraft der Sonne und des Tages.”
Die Priesterin taucht den Finger in den Wein und zeichnet dem Kind damit das Zeichen der Göttin auf die Stirn.
Sie spricht: “Ich segne dich mit der Kraft des Mondes und der Nacht.”
Er nimmt die Räucherschale und bläst dem Kind vorsichtig etwas Rauch ins Gesicht und spricht: “Ich segne dich mit Luft und Feuer. Möge die Kraft der Elemente in dir sein und dich schützen.”
Sie lässt dem Kind einen Tropfen Salzwasser auf die Lippen fallen und spricht: “ Ich segne dich mit Wasser und Erde. Möge die Kraft der Elemente in dir wachsen und dich leiten.”
Er küsst das Kind auf die Stirn und spricht: “Ich segne dich im Namen des Gottes. Möge er dich lieben, wie er die Göttin liebt.”
Sie küsst das Kind auf die Stirn und spricht: “Ich segne dich im Namen der Göttin. Möge sie dich halten und schützen, wo wir Menschen es nicht mehr vermögen.”

Der große Segen:
Wir gaben dir die Luft, auf dass du denken kannst.
Wir gaben dir das Feuer, auf das du träumen kannst.
Wir gaben dir das Wasser, auf das du fühlen kannst.
Wir gaben dir die Erde, auf das du bist.
Wir gaben dir den Geist, auf das du mehr bist als die Summe deiner Teile.
Die Kraft der Elemente sei in dir und verbinde dich mit allem, was ist.
Im Namen von allem, was war, ist und sein wird:
Dein soll sein Lachen und Weinen,
  Furcht und Mut,
  Mitgefühl und Härte,
  Zorn und Einsicht,
  Entschlossenheit und Gerechtigkeit.
         Schönheit sei in deiner Erscheinung,
         Weisheit in deiner Rede,
         Liebe sei deine Rüstung,
         Wissen dein Schild
         Und Wahrheit dein Schwert.
Aus all diesem bist du gemacht,
all dieses gebe dir Kraft.
Mögest du Deinen Weg finden durch Dunkel und Licht.
Mögen dich die Geister und Götter schützen und leiten.


Ausgangsformel:
“Der Kreis ist nun offen, doch ungebrochen.
Merry meet, merry part, merry meet again.”


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