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Die Geisterwelt

Die Geisterwelt
Allgemeines
“Geografie” der Geisterwelt
Lernen, selbst in die Geisterwelt zu reisen
Geisterwelten - Eingänge in die Anderswelt (dieser Link fürhrt auf eine andere Seite meiner Homepage)


Die Geisterwelt ist ein Begriff, der in diversen Texten dieser Webseite immer wieder auftaucht. Darum möchte ich ihm ein eigenes Kapitel widmen, um genauer zu erläutern, was das ist, oder zumindest einen Versuch machen, etwas sehr abstraktes näher zu beschreiben.

In der Literatur und besonders in den verschiedenen Kulturkreisen finden sich immer wieder andere Begriffe:
- Geisterwelt
- Anderswelt
- Nicht alltägliche Wirklichkeit
- Spirituelle Welt
Bereist ein Schamane die Geisterwelt, nimmt er diese im Geist wahr. Was dabei genau geschieht, kann ich selber nicht erklären. Er ist ein bisschen so wie träumen ohne zu schlafen. Oft sehe ich Bilder, die so deutlich sind wie ein Film im Kino. Manchmal sind es aber auch verschwommene Bilder oder eher Eindrücke. Manche nehmen nur Gefühle wahr.
Eine Technik, die Geisterwelt zu besuchen, ist die
schamanische Reise.
Wie das genau funktioniert, ist im entsprechenden Kapitel erläutert.

Die Geisterwelt ist der Ort, in dem Wesenheiten leben, die viele nur aus Mythen, Sagen, Märchen, Legenden oder der Religion kennen. Ihre Namen sind so vielfältig wie die Geisterwelt selbst. Ich will hier nur einige wenige Beispiele nennen:
die verschiedenen Götter (unabhängig von der Religion), Tiergeister, Feen, Trolle, Dämonen (ich nenne sie der Einfachheit halber einfach mal so), unterschiedlichste Naturgeister, Engel, Geister von Verstorbenen…
Aber auch Seelenteile von lebenden Menschen sind dort zu finden. (Im Kapitel
Seelenrückholung wird das genauer erläutert.)
Mit den verschiedenen Wesenheiten ist es wie mit den Menschen. Manche sind freundlich, manche böse; manche helfen und manche lässt man besser in Ruhe.
Im Umgang mit ihnen ist ein gesunder Menschenverstand recht nützlich. Einen fremden Menschen umarme ich auch nicht sofort, sondern halte erst mal Abstand und schaue ihn genau an. Das Bauchgefühl bzw. die Intuition geben da gute Hinweise. Wer ein ungutes Gefühl hat, sollte dem vertrauen.
Ein Helfer oder Verbündeter in der Geisterwelt wird wie ein guter Freund in der normalen Welt behandelt. Egal, wer einem so über den Weg läuft, er sollte immer mit einem gewissen Respekt behandelt werden. Aber auch mit Schabernack sollte gerechnet werden (ich denke da an Kobolde und Co.).

In der Geisterwelt funktioniert vieles anders als in unserer normalen Welt. So etwas wie Zeit und Raum existiert nicht.
Dort können Entfernungen in Nullzeit zurückgelegt werden.
Es können Ereignisse aus der Vergangenheit oder möglichen Zukünften und dem “hier und jetzt” gesehen bzw. betrachtet werden.
Darum kann ein Tiergeist, der zur selben Zeit an verschiedenen Orten gerufen wird, an allen Orten gleichzeitig erscheinen.
Darum kann sich jeder in der Geisterwelt selbst betrachten.
Da wir als Menschen ein lineares Verständnis von Zeit haben, ist das schwer nachzuvollziehen. Ich habe zum Teil jetzt noch Schwierigkeiten damit. Und das nach über 15 Jahren.

Weiter oben habe ich den Begriff “böse” zum besseren Verständnis benutzt. Aber eigentlich ist die Geisterwelt, bzw. die Wesen in ihr, immer neutral. Wertungen wie gut oder böse, schwarz oder weiß gibt es nicht. Jeder handelt nach seiner Natur und nach seinen Bedürfnissen. Dementsprechend gibt es dort auch keine Moral im menschlichen Sinne. Auch etwas, das für Mensch schwer zu verstehen ist. Also Vorsicht vor einer gewissen Naivität. Sonst kann der unachtsame Besucher schnell im großen Fettnäpfchen landen.
Mit Licht und Liebe hat in der Geisterwelt selten etwas zu tun.

Die Geisterwelt wird von jedem Menschen etwas anders wahrgenommen. In einer Übungsgruppe haben wir “Versuche” dazu gemacht. Wir haben mit mehreren Personen den gleichen Ort in der Geisterwelt bereist. Ein Ort, den die meisten vorher nicht kannten. Die Beschreibungen des Ortes sind oft ähnlich, aber nie identisch gewesen. Ein Beispiel:
Alle haben etwas hoch aufragendes gesehen. Bei einem war es ein Obelisk, bei einem anderen eine hohe Rampe oder ein hoher Baum oder ein Turm.
Dabei ist auch nicht wichtig, was es jetzt wirklich gewesen ist. Oft ist es mehr die Symbolik, die dahinter steckt. Diese dann auch richtig zu deuten, erfordert viel Übung.
Die Geisterwelt stellt sich jedem so dar, wie die entsprechende Person sie am besten verstehen kann. Darum haben viele Wesenheiten oft Ähnlichkeit mit Bildern, die irgendwo schon mal gesehen wurden oder die aus Beschreibungen bekannt sind.
Dabei ist aber große Vorsicht geboten. In einem gewissen Rahmen kann jeder sich seine Geisterwelt selber gestalten. Wenn ich bestimme, dass ich jetzt einen Wald haben will, bin ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch in einem Wald. Wenn ich einen Wald erwarte, werde ich auch einen vorfinden. Damit ist immer die Gefahr gegeben, nicht unterscheiden zu können, was selber gestaltet wurde und was die Geister gezeigt haben. Je näher der Reisende dabei einer Sache emotional steht, um so schwerer ist es, objektiv zu bleiben.

Auch die “Geografie” ist nicht einheitlich, wenn überhaupt von einer solchen gesprochen werden kann. Da alles gleichzeitig und am selben Ort existiert, sieht der Reisende den Ort, an dem er grade ist, ohne genau sagen zu können, wo das ist.
Eine häufige geografische Einteilung ist die in Oberwelt, Mittelwelt und Unterwelt (hierzu die Grafik
oben). Dies hat mit der Unterwelt aus der griechischen Mythologie oder dem Himmel und der Hölle nur indirekt etwas zu tun. Die Gemeinsamkeiten werden meist erst klar, wenn man längere Erfahrung mit dem schamanischen Reisen hat. Auch in der nordischen Mythologie ist die Einteilung in Welten zu finden (Asgard, das Land der Götter; Midgard, das Land der Menschen; Utgard, das Land der Riesen u.s.w.).
In der Oberwelt finden sich meist Wesenheiten, die als Lehrer fungieren können oder auch die Götter. In der Unterwelt wohnen eher die Helfer wie Tiergeister oder Naturgeister. Die Mittelwelt, ist unsere alltägliche Wirklichkeit, in der wir ins Büro gehen, Auto fahren, und andere Dinge tun. Diese Mittelwelt hat ihre Spiegelung in der Geisterwelt. Alle Dinge, die wir in der realen Welt (AW) sehen, können Abbilder in der Geisterwelt (NAW) haben. Dies sind allerdings selten 1:1 Abbildungen. In der NAW sind andere Aspekte der Dinge wichtig als in der AW.
Bei meinen eigenen Erfahrungen ist diese Einteilung in die Welten aber noch nicht sonderlich häufig deutlich hervor getreten. Wirklich verstanden habe ich sie erst, nachdem ich schon einige Erfahrungen im schamanischen Arbeiten gemacht hatte. Oft sind die Übergänge zwischen den Welten fließend.

Man kann in der Geisterwelt Felder, Wälder, Ortschaften, Bauwerke und vieles andere finden. Eigentlich alles, was wir aus unserer eigenen Erfahrungswelt kennen. Die Bilder und Darstellungen der Geisterwelt schöpfen aus der menschlichen Erfahrungswelt. Sonst würden wir gar nicht verstehen, was wir dort sehen. Das bedeutet allerdings nicht, das dort immer alles klar und logisch sein muss. Natürlich können auch Dinge wahrgenommen werden, die nicht verstanden werden oder zumindest nicht sofort.
Wer schon einige Erfahrung im Bereisen der Geisterwelt hat, wird einige Orte immer wieder bereisen. Sie bekommen dann im Lauf der Zeit auch immer mehr Details. Auch bestimmte Wesenheiten werden immer wieder in Erscheinung treten. Dies sind dann
Krafttiere, Totems oder diverse andere Verbündete.

Genauso wie einige Menschen in die Geisterwelt reisen können, können manche Wesenheiten auch in unsere normale Welt kommen.
Es gibt Tage und Zeiten im Jahr, an denen die Grenze zwischen den Welten leichter zu überschreiten ist als an normalen Tagen.
Samhain (Halloween) oder die Rauhnächte (die 13 Nächte nach der Wintersonnenwende) sind solche Tage.

Wenn Sie Interesse daran haben, zu lernen die Geisterwelt zu bereisen, empfehle ich einen schamanischen Basiskurs. Dort werden, meist an einem Wochende, die Grundlagen der schamanischen Arbeit vermittelt. Aber auch in einer Einzelsitzung mit einem Schamanen kann das schamanische Reisen gelernt werden.
Ich selbst biete beide Möglichkeiten an.
Schauen Sie dafür auf meine Seminarseiten. Dort finden Sie umfangreiche Informationen.
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Als Schamanen bzw. als schamanisch Arbeitende sind wir Wanderer zwischen den Welten.

Ich wünsche jedem, der zwischen den Welten wandert, eine gute Reise und immer eine gute Wiederkehr!


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