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schamanische Utensilien

Das Werkzeug des Schamanen

Schamanentrommel
Die Rassel als Alternative zur Trommel
Andere schamanische Gegenstände
Einen Gegenstand zum Werkzeug machen
Der richtige Umgang mit magischen Gegenständen
Geschenke an die Geister
Meine Schamanentrommel bemalen
    
Links und Adressen zum Thema Trommeln
Räucherungen
Das Schamanenkostüm / Ritualgewänder
Der Schamanenstab / der Zauberstab


Jeder Schamane, genauso wie fast jeder anders magisch arbeitende Mensch, benutzt Hilfsmittel, die das Arbeiten erleichtern.
Eigentlich sollte ich an dieser Stelle nicht Hilfsmittel oder Werkzeug als Begriffe benutzen. Sie sind leicht verständlich, werden der Sache aber nicht gerecht. Diese Gegenstände sind viel mehr wie gute Freunde oder treue Begleiter.

Sehr wichtig ist, sich nicht von diesen Hilfsmitteln abhängig zu machen.
Hilfsmittel bedeutet, es geht im Notfall auch ohne! Es muss im Notfall auch ohne gehen! Ein Amulett kann im Zweifelsfall noch ständig getragen werden, aber wer schleppt schon ständig eine Trommel mit sich rum?
Zu viele schamanische Hilfsmittel machen abhängig und lassen die eigenen Fähigkeiten verkommen. Jemand sagte mal zu mir: ”Hilfsmittel sind ja echt nützlich, aber im Ernstfall musst du es auch nackt auf dem Bahnhofsklo können!” Das habe ich mir gut gemerkt, und versuche, häufig ohne Hilfsmittel zu arbeiten, auch wenn sie die Arbeit erheblich erleichtern können.
Die klingt wie ein Wiederspruch. Erst heisst es, “das Werkzeug isr wie ein guter Freund” und dann “aber nicht davon abhängig machen”. Und doch ist es so. Gute Freunde sind etwas ganz besonderes und eine gute Freundschaft möchte gepflegt werden. Und doch möchte ich nicht von ihnen abhängig sein, egal ob auf der spirituelle oder der weltlichen Ebene.

Schamanentrommel

Ein Werkzeug, das ich bis jetzt noch bei jedem schamanisch Arbeitenden gefunden habe, ist die Trommel.
Trommeln geht unter die Haut! Unsere gesamte menschliche Physis ist von Rhythmen durchzogen und koordiniert. Der Rhythmus ist Beweis unserer Lebendigkeit. Egal ob Atmung, Herzschlag oder der gleichmäßige Schritt beim Gehen. Auch die Welt hat einen gleichmäßigen Rhythmus: Ebbe und Flut, Tag und Nacht, die vier Jahreszeiten. Darum steckt im Klang der Trommel eine enorme Kraft.

Der rhythmische Klang fördert das Fallen lassen in andere geistige Zustände wie in die Trance oder die schamanischen Reise. Gleichzeitig werden andere Geräusche aus der Umwelt übertönt und stören nicht mehr.
Mit Hilfe der Trommel können die Geister gerufen werden und der Schamane kündigt seinen Besuch in der Geisterwelt an.

Die Trommel begleitet den Schamanen mit ihrem Gesang in der Geisterwelt. Ich habe beim Trommeln für schamanische Arbeiten schon oft erlebt, dass die Trommel nicht mehr einfach nur geschlagen wird, sondern ein eigenes Lied entwickelt und einen ganz besonderen Klang bekommt. Der Geist der Trommel erwacht und singt sein Lied mit.

Man hört die Trommel nicht nur mit den Ohren. Sie ist im ganzen Körper zu spüren.
Wer einmal die faszinierende Kraft der Trommel erlebt hat, weiß ganz genau, was ich
meine.


Ich will auch eine Trommel!?
So unterschiedlich wie die Menschen, die sie benutzen, sind auch die Trommeln. Ob selber gebaut, gekauft oder ein Geschenk; bemalt oder mit bunten Bändern verziert; groß oder klein; rund oder eckig; ... sie darf auch ganz schlicht sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wer sich eine Trommel neu anschaffen möchte, sollte einfach dem Bauchgefühl vertrauen. “Die da finde ich ganz besonders schön.” “So eine Verzierung finde ich toll.” sind sehr hilfreiche Kriterien für die richtige Wahl. Ein festgelegtes “genau so muss eine Schamanentrommel aussehen” gibt es meiner Meinung nach nicht.

Es gibt einige Fragen, die sinnvoll sind:
- Kann ich die Trommel auch eine ganze Stunde lang spielen? (Gewicht, Größe, Form)
- Kann ich mich mit der Trommel bewegen oder muss ich am Platz sitzen bleiben?
- Können mich die Verzierung bei der Arbeit behindern?
- Kann ich sie gut transportieren? Für einen guten und sicheren Transport sollte eine
  geeignete Verpackung vorhanden sein (Tasche, weiche Decke,...).
       Einige von mir sehr individuell gestaltete Trommelhüllen können sie auf einer meiner
       Shop-Seite anschauen:
Trommelhüllen
- Ist sie strapazierfähig? Eine Trommel, die für schamanisches Arbeiten benutzt wird,
  wird oft sehr stark beansprucht.

Ein Tipp zum Selbermachen von Verzierungen:
Frag auch den Geist der Trommel, ob er sich eine bestimmte wünscht oder ob ihm das Geplante auch gefällt.

Wer sich eine Trommel selbst bauen möchte, kann dafür einen Trommelbaukurs besuchen. Das ist natürlich viel individueller und persönlicher als kaufen. Was aber nicht bedeutet, dass jeder sich unbedingt eine Trommel selber bauen muss, obwohl es die Beziehung zur Trommel verstärkt, wenn individuell daran gearbeitet wird.
Um eine gute Beziehung zum Geist der Trommel zu bekommen, hilft auch viel trommeln und mit dem Geist reden.

Die richtige Handhabung
Eine Trommel kann mit einem Trommelstock oder mit der Hand gespielt werden. Der Trommelstock sollte für die jeweilige Trommel geeignet sein. Unbedingt ausprobieren und den Klang anhören! Bei einer gekauften Trommel ist normalerweise ein geeigneter Schlegel dabei. Es gibt verschiedene Ausführungen von Trommelstöcken. Sie können aus Holz, Horn oder Knochen sein. Manche sind mit Stoff oder Leder weich gepolstert und einige sind hart. Harte Trommelschlegel hinterlassen mit der Zeit deutliche Spuren auf Bemalungen.
Eine Trommel möchte sorgsam und mit Respekt behandelt werden!

Hierfür einige Tipps:
- Wenn die Trommel mit der Hand geschlagen wird, immer vorher alle Ringe abnehmen!!!
  Mit einem Ring am Finger kann ein Trommelfell ziemlich schnell kaputt gemacht werden.
  Es bekommt Macken oder sogar Risse.
- Die Trommel nicht in zu feuchter Umgebung liegen lassen.
- Das Fell langsam trocknen, wenn es mal nass wurde. Es kann sonst reißen.
- Keine feuchte Trommel in der Tasche verpacken (oder schnell wieder zum trocknen
  auspacken). Sie kann sonst schnell vergammeln.
- Generell sollte eine Trommel nicht achtlos irgendwo liegen gelassen werden. Ihr Geist
  könnte beleidigt sein oder es könnte sie einem anderen gefallen. Der andere muss sie nicht
  gleich stehlen wollen, sondern nur mal benutzen. Aber auch das könnte die Trommel nicht
  mögen.
- Wer eine fremde Trommel mal ausprobieren möchte, sollte immer den Besitzer um
  Erlaubnis fragen.
- Möchte der Besitzer seine Trommel verleihen, sollte er den Geist um Erlaubnis bitten.
- Der Geist der Trommel freut sich, wenn er begrüßt und verabschiedet wird. Sich zu
  bedanken, ist auch sehr gut.
- Die Bespannung ist meistens aus Leder. Um die Haut geschmeidig und elastisch zu halten,
  sollte sie ab und zu eingefettet werden. Ich verwende dafür Leinöl. Das lässt sich sehr dünn
  auftragen und zieht schnell in das Leder ein. Bei einigen Trommelbauern ist auch ein ganz
  spezielles Pflegemittel zu erwerben. Sattelseife oder Melkfett ohne Zusätze sind ebenfalls
  sehr gut geeignet.
  Bei einer gekauften Trommel ist es auf jeden Fall am sichersten, den Händler nach der
  optimalen Pflege und nach den optimalen Trommelschlegeln zu fragen.

Als ich diesen Artikel geschrieben habe, hat meine Trommel neben mir gestanden. Ich möchte mich ganz herzlich bei ihr bedanken. Sie hat mir Energie und Inspiration gegeben.

meine selbst aufgenommene CD:

schamanische Trommel
für Meditationen
und schamanische Reisen

Bestellung über meinen
Shop

Reinhören bei youtube

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Die Rassel als Alternative zur Trommel

Als Alternative zur Trommel kann auch eine Rassel verwendet werden. Sie ist leiser, kleiner, leichter und besser zu transportieren. Mit ihr kann die schamanische Arbeit begleitet werden, ohne möglicherweise die Nachbarn zu verärgern. Sie ist einfacher “schnell mal mitgenommen” und ist meistens billiger als eine Trommel, egal, ob gekauft oder selber gebaut.
Auch hier sind die Ausführungen der verschiedenen Modelle vielseitig.

Eine kleine Bauanleitung:

man nehme

- 2 leere Blechdosen (kleine, längliche Pilzdosen haben eine echt gute Größe)
- Etwas Leder oder ein fester Stoff zum Beziehen
- Klebstoff (UHU Kraft hat sich als haltbar erwiesen)
- Perlen, Bänder, usw. zum Verzieren
- Klebeband
- Sand oder kleine Steinchen (je größer die Füllung, desto lauter die Rassel)

D as Basteln:
- Dosen leer machen (guten Appetit!)
- Den oberen Deckel komplett entfernen
- Gut sauber machen und trocknen lassen
- In eine Dose die Füllung rein
- Andere Dose drauf und mit Klebeband zusammen kleben
- Leder- oder Stoffstücke ausmessen (Ein großes eckiges für die Seiten, 2 runde
   für oben und unten, oder auch anders, ganz nach eigener Kreativität)
- Mit Leder oder Stoff beziehen (Leder lässt sich gut kleben, Stoff sollte genäht
   oder mit Band festgewickelt werden)
- Verzierungen anbringen
Viel Spaß beim Basteln und Rasseln!

Auch Glöckchen oder ein Tambourin können zur Begleitung der schamanischen Arbeit benutzt werden.

Besonders in einer größeren Gruppe ist es toll, wenn die Trommeln von Rasseln, Glöckchen und Tambourin begleitet werden.

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Andere schamanische Gegenstände

verschiedene Amulette / Kettenanhänger

Steine, egal ob aus Feld und Wald oder Halbedelsteine

eine Bussardschwinge

Manchmal entwickelt ein Schamane eine wahre Sammelleidenschaft für “magische Gegenstände”.
Federn, Felle, Knochen, verschiedenste Steine (Halbedelsteine oder auf den ersten Blick unscheinbare Kiesel), interessante Äste oder Wurzeln, Tierschädel, Schmuckstücke aller Art, Holzschnitzereien, Statuen, Musikinstrumente (Flöten, Glöckchen, ...), Pfeifen, Bilder, Trinkgefäße, Messer, Räucherschalen, Kerzen ...

Mir fällt im Moment wenig ein, das nicht zu einem schamanischen Gegenstand gemacht werden könnte. Manche könnten sich durch Größe oder Handhabung als ungünstig erweisen.
Ein schamanisches Werkzeug kann selber hergestellt werden oder wird gefunden. Manche bekommt man als Geschenke, andere schreien einen im Laden förmlich an: “kauf mich, kauf mich!!!” und über manche stolpert man beim Waldspaziergang. Letzteres ist mir häufig passiert.
Auch der Zweck solcher Gegenstände ist vielfältig: Heilung, Energie aufbauen, Schutz, Reinigung und vieles mehr. Manche sind sehr spezialisiert und nur für den Besitzer verwendbar. Andere sind weniger gebunden.

ein indianischer Tanzstab

Federn sind beliebte Utensilien;
links Raubadler, rechts Krähenfedern

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ein Ketten-
anhänger
mit Knochen

ein besonders interessantes stück Holz

Der richtige Umgang mit magischen Gegenständen

Manche Gegenstände sind schon mehr oder weniger stark aufgeladen, wenn sie zu ihrem (neuen) Besitzer kommen. Dies kann eine rein energetische Ladung sein, die einem bestimmten Zweck dient oder der Gegenstand kann beseelt sein. Letzteres ist bei schamanischen Utensilien häufig der Fall. Das bedeutet, der Gegenstand wird von einem Geist bewohnt. Mit diesem kann und sollte geredet werden. Das ist sehr nützlich. Der Geist kann sehr detaillierte Beschreibungen geben, wofür der Gegenstand benutzt werden kann bzw. wobei der Geist behilflich sein kann. Zumindest unter der Voraussetzung, er und damit auch den Gegenstand wird mit gebührendem Respekt behandelt.

Wird ein beseelter Gegenstand gefunden, sollte der Geist darin immer gefragt werden, ob er mitgenommen werden darf! Möchte er das nicht und er wird trotzdem mitgenommen, könnte es echte Schwierigkeiten geben. Wenn er mitgenommen werden möchte, sollte er auch benutzt werden und nicht achtlos herumliegen. Ein solcher Fund ist etwas Besonderes und ein wertvolles Geschenk der Natur!!!

Beseelte Gegenstände sind häufig sehr kraftvoll und für ihren Besitzer treue Begleiter und Helfer. Solche können sogar weiter vererbt werden. Dabei möchte ich noch mal betonen, dass sie mit Achtung und Respekt behandelt werden sollen!

Energetisch aufgeladene Gegenstände sind “umgänglicher”. Sie beschweren sich nicht über unsachgemäße Behandlung. Sie entladen sich dadurch höchstens. Was aber auch unangenehm sein kann, je nach dem wie und wohin sich die Energie dann entlädt. Ist nicht bekannt, wofür ein Gegenstand verwendet werden kann, kann das eigene Krafttier oder ein anderer Verbündeter Rat geben.

Generell sind magische Gegenstände äußerst interessant und haben eine enorme Anziehungskraft. Besonders Unwissende können dem Drang, sie anzufassen, oft nicht widerstehen. Das wiederum kann unangenehme Auswirkungen haben. Ein Geist könnte sich gestört fühlen oder Energie könnte sich entladen.

Je enger die Verbindung des Besitzers zum Gegenstand ist, desto weniger sollte er ihn von anderen berühren lassen (es sei denn, es ist beim Benutzen notwendig). Ein Beispiel hierfür: Das Tarot. Wird es benutzt, muss derjenige, dem die Karten gelegt werden, einige davon herausziehen. Wird es aber nicht zur Legung benutzt, liegt es verpackt an einem “sicheren” Platz.

Daher ist es sinnvoll, einen magischen Gegenstand zu verpacken und gut wegzulegen. Das muss nicht unbedingt der verschlossene Schrank sein. Ein guter Platz im Regal tut es auch. Auch die Verpackung muss nicht spektakulär sein. Eine Plastiktüte kann genauso “mächtige Medizin” enthalten wie ein aufwendig verzierter Beutel. Es sollte nur klar sein: “Bitte nicht anfassen!”

Zum Staubfänger sollte ein magischer Gegenstand auch nicht werden. Mit den richtigen Respekt darf er allerdings durchaus zur Dekoration offen hingelegt / gestellt / gehängt
werden.

Wer sich nicht sicher ist, was angemessen ist, befragt die eigenen Verbündeten oder den Geist des Gegenstandes.

Zum Abdecken hat sich Seide, besonders schwarze, als sehr nützlich erwiesen. Sie ist sehr weich und anschmiegsam und verhindert, dass Energie entweichen kann oder fremde Energie an den Gegenstand heran kann.


Einen Gegenstand zum Werkzeug machen

Wer überwiegend schamanisch arbeitet, wird selten in die Situation kommen, einen Gegenstand selber aufladen zu müssen. Wie oben schon erwähnt, sind die meisten schamanischen Utensilien von einem Geist bewohnt.

Beim Laden eines Gegenstandes sollten einige wichtige Dinge beachtet werden:
- Die Energie muss eine zeitliche Begrenzung haben: Ab jetzt für immer, die nächsten 10 Stunden (100 Jahre, etc.), bis der Gegenstand verbraucht ist (Kerze,...), nur an dem Tag, usw.
- Die Energie muss räumlich begrenzt werden: Nur der Gegenstand, in einem bestimmten Umkreis, usw.
- Wer genau darf den Gegenstand benutzen?
- Für wen ist der Gegenstand bestimmt?
- Auf wen oder was soll die Kraft des Gegenstandes wirken?
- Wer darf den Gegenstand anfassen?
Es gibt viele Möglichkeiten, einen Gegenstand aufzuladen. Diese alle zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Es kann mit der reinen Imaginationskraft genauso gearbeitet werden, wie mit mehr oder weniger komplizierten Ritualen. Auch hier gilt: Im Zweifel jemanden fragen, der sich damit auskennt, am besten die eigenen Geister.


Geschenke an die Geister

Ich schreibe hier bewusst von Geschenken und nicht von Opfergaben. Ein Geschenk ist freiwillig, ein Opfer klingt nach Verpflichtung und Unterwürfigkeit.
“Warum das Thema Geschenke an dieser Stelle?” wird sich mancher vielleicht fragen.
Solche Geschenke sollten zur richtigen Gelegenheit bereit sein. Viele davon sind sehr einfach zu beschaffen und es ist nicht aufwendig, sie dabei zu haben. Das bedeutet nicht, dass sie ständig mit sich herumgetragen werden müssen. Es ist jedoch sinnvoll, sie mitzunehmen, wenn eine Situation erwartet wird, in der sie gebraucht werden könnten.
Einige Beispiele für schöne und einfache Geschenke für den schamanischen Werkzeugkoffer:
- Verschiedenste Räucherungen, Räucherstäbchen, usw.
- ein paar Kräuter
- ein hübscher Stein
- ein kleines Glöckchen
- Pfeifentabak (sehr beliebt)
- einige bunte Bänder

Wann werden Geschenke benötigt?
- Manche Geister möchten für ihre Hilfe eine Gegenleistung haben. Das kann eine aktive Handlung, aber auch ein kleines Geschenk sein.
- Manche Geister werden durch ein Geschenk freundlich gestimmt.
- Wenn etwas schönes (magisches) gefunden wurde, kann ein Geschenk als Dankeschön für die Mitnahmeerlaubnis gegeben werden oder es könnte sozusagen getauscht werden.
- Manche Geister möchten ohne besonderen Anlass ein Geschenk. (Ich denke da an den kleinen Kobold, der fragt: “Du, schenkst du mir was?”?
- Es kann das Bedürfnis da sein, einfach so ein Geschenk zu machen.

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Meine Schamanentrommel bemalen

Dies ist ein Erfahrungsbericht, in dem allerdings auch einige Tipps für alle enthalten sind, die sich selbst eine Trommel bemalen wollen.

Nun ist es schon eine ganze Zeit her, dass ich den Text über typische schamanische Gebrauchsgegenstände und Werkzeuge angefangen und veröffentlicht habe. Jetzt ist Zeit für eine Erweiterung zum Thema Schamanentrommeln:

Ich kenne eine ganze Menge Leute, die schamanisch arbeiten, deren Schamanentrommeln bemalt sind. Immer dachte ich mir: “Ich will meine auch mal bemalen.” Gekauft habe ich meine Trommel 1994 oder 1995 bei einem Mittelaltermarkt (Kaltenberger Ritterspiele). Eine ganz einfache irische Trommel (Bodhrán), wie sie an vielen Stellen zu bekommen ist.

Dann war es im Winter 2006 endlich so weit. Die richtige Zeit war gekommen. Ich saß bei einem guten Freund (ich werde seinen Namen im Verlauf des Textes mit K. abkürzen) im Wohnzimmer auf dem Sofa, griff zu einem weichen Bleistift und begann, die Konturen vorzuzeichnen.
Ich war fast in einem tranceähnlichen Zustand und habe mich vom Geist der Trommel leiten lassen. Er hat mir das passende Motiv gezeigt. Dabei heraus gekommen ist ein vogelähnliches “Gebilde” mit einem großen Auge oben drauf.
Das Malen war faszinierend. Obwohl meine Hand fast die ganze Zeit leicht gezittert hat, konnte ich gerade Linien und fast symmetrische Muster zeichnen. Ich musste kaum eine Linie korrigieren. Beim Zeichnen entstand in meinem Kopf schon ein ganz deutliches Bild, welche Farben das Bild später bekommen sollte. Als ich fertig war, zeigte ich K. das Bild. Ihm gefiel das Motiv sehr gut, trotzdem war er erstaunt und meinte, ihm hätte die Trommel ein anderes Bild gezeigt. Ich drückte ihm meine Trommel in die Hand und meinet: “Tu Dir keinen Zwang an!”
Daraufhin begann er, das Hintergrundbild zu malen. Er zeichnete ebenfalls mit Bleistift vor. Zum Ausmalen benutzte er eine Farbe, mit der früher mal alte Fotos koloriert wurden. Die Umrandungen sind mit Tusche und Feder gezeichnet.

Dann habe ich die Trommel erst mal wieder mit heim genommen. Die Farbe wollte ich zu Hause einige Tage später malen. Ich hatte mich für stark verdünnte Ölfarben entschieden. Durch die starke Verdünnung sind die Farben transparent geblieben und das Hintergrundbild ist noch gut zu erkennen, obwohl es teilweise übermalt worden ist.
Das Malen mit Ölfarbe hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Zuerst malte ich die Umrisse. Damit die Farben nicht ineinander laufen, musste ich diese erst weitgehend trocknen lassen, bevor ich weiter malen konnte. Das hat ca. 6 Wochen gedauert. Dann konnte ich das Motiv ausmalen. Wieder war ausdauernde Geduld erforderlich.
Ölfarben benötigen teilweise sehr lange zum trocknen.

Bis ich meine Trommel das erste mal wieder verwenden konnte, waren fast 4 Monate vergangen. Aber irgendwie wollte die Trommel noch nicht so richtig. Sie war fast immer dumpf und labberig, als ob sie noch zu feucht wäre. Also musste ich noch weiter warten. Immer mal wieder habe ich versucht, die Trommel zu benutzen. Vor einigen Tagen hat mir der Trommelgeist dann verraten, dass er seine alte Verzierung wieder haben möchte. Ich hatte die Trommel vor dem Bemalen mit Federn, Glöckchen und bunten Bändern geschmückt. Die musste ich dafür allerdings abmachen und hatte sie auch nicht wieder dran gemacht. Aus dem Gefühl heraus, es passt jetzt eigentlich nicht mehr dran. Hat es wohl auch nicht, solange die Trommel nicht ganz trocken war.
Die Verzierung habe ich gestern noch um einige rote und gelbe Bänder und um einige Federn erweitert und sie wieder an die Trommel gemacht. Dann habe ich sie noch mit Leinöl eingerieben. Eine Trommelhaut ist aus Leder. Um sie gut zu pflegen, ist es zuweilen sinnvoll, sie zu fetten, wie es bei Lederjacken und Schuhen auch gemacht wird.

Als ich begonnen habe, den ersten Strich auf meine Schamanentrommel zu zeichnen war es einige Tage nach Samhein 2006 (Anfang November). Heute ist der 28. Juni 2007. Heute habe ich das erste mal wieder richtig auf meiner Schamanentrommel gespielt und mit ihr
bzw. mit dem Geist der Trommel gemeinsam gesungen. Jetzt ist sie wieder vollständig und für die schamanische Arbeit benutzbar. “Gut Ding will Weile haben!”

Nicht jeder hat die Möglichkeit, so lange zu warten, bis seine Trommel getrocknet ist. Eine gute Alternative für Ölfarben sind Acrylfarben. Sie trocknen in sehr kurzer Zeit. Allerdings sind Acrylfarben nicht so elastisch wie Ölfarben und es besteht leichter die Gefahr, dass die Farben bei starker Nutzung rissig werden oder abblättern. Auch die Qualität der Farben ist wichtig. Leider hat bei Farben eine gute Qualität auch meist einen höheren Preis.
Die Bemalung von Schamanentrommeln hat Vor- und Nachteile.
Vorteile:
- Es schaut sehr gut aus und das Auge isst ja bekanntlich mit.
- Der Geist der Trommel und ein Teil des Wesens des Spielers kann deutlicher gemacht werden.
- Ich habe das Gefühl, die Energie der Trommel wird besser bzw. intensiver. Sie wird zu einem sehr viel individuelleren Werkzeug.
- Durch ein Bild, das genau auf Trommel und Besitzer abgestimmt ist, wird die Verbindung der beiden zueinander besser. Darum empfehle ich jedem, der ein Bild auf seine Trommel haben möchte, dies selbst zu malen. Wer jetzt denkt, er kann das nicht, liegt meiner Meinung nach völlig falsch. Jeder kann malen! Traut Euch und lasst Euch vom Geist der Trommel leiten. Ihr könnt Eure Trommel aber auch von jemandem bemalen lassen.
Nachteile:
- Der Klang verändert sich durch die Farbschicht, auch wenn der Unterschied nicht sehr groß ist.
- Die Elastizität der Bespannung ändert sich.
- Die Trommel wird durch das Bild auf eine bestimmte Energie geeicht. Irgendwann könnte die Zeit kommen, dass einem diese spezielle Energie nicht mehr taugt. Dann braucht man unter Umständen eine neue Schamanentrommel.
- Wird ein harter Trommelstock verwendet, kann die Farbe stellenweise wieder runter gehen.

6.6.2009: Das Bemalen meiner Trommel ist jetzt schon recht lange her. Die Ölfarbe hat sich bewährt. Die Bemalung ist nach 2 Jahren immer noch genauso schön wie am Anfang.
 

Jasras kleiner schamanischer Internetshop:
Eine schöne Trommel braucht auch ein schönes zu Hause.
Besonders die Schamanentrommeln wollen gut verpackt werden.
Hier bekommen Sie
Trommelhüllen, die nach Ihren Maßangaben gefertigt werden und nach individuellen Wünschen bemalt werden.
Wenn Sie eine bemalte Trommel haben wollen, sich aber nicht selbst trauen, kann Ihnen hier ebenfalls geholfen werden.
Trommelbemalung
Auch schöne Verzierungen für die Trommel stelle ich her. Auch wenn hier die Rubriken
Haaarschmuck und Ohrringe sind, eignen sie sich für Trommelschmuck hervorragend.

Zum Shop

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Räucherungen

Auch ein wichtiges Utensil für meine schamanische Arbeit ist die Räucherung.
Eins der bekanntesten Räucherkräuter ist wohl der Salbei. Es gibt aber noch sehr viele andere.
Da das Räuchern für sich schon ein sehr komplexes Thema ist, habe ich dem eine eigene Seite auf meiner Homepage gewidmet:
Räuchern
Dort sind eine ganze Reihe eigener Rezepte von Räuchermischungen und auch einige Tipps zum Räuchern allgemein zu finden.
 

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Das Schamanenkostüm und Ritualgewänder

Mit einem Blumenkranz zu Beltane 2007

Imbolc im Schnee, ein warmer Wollmantel ist da sehr praktisch.
Imbolc 2005

Diesmal ganz in weiß.
Imbolc 2009

Ein langes Kleid schaut immer gut aus. Und das Auge isst ja bekanntlich mit.

Litha 2005, die Farbe gelb ist für die Sommersonnenwende gut passend.

Die Fotos sind kleine Anregungen für Ritualkleidung.
Was ich bei einem Ritual anziehe, ist sehr von der Art des Rituals und vom Wetter abhängig.
Die Gewänder auf den oberen Fotos habe ich alle selbst angefertigt. Allerdings ist auch der gezielte Griff in den alltäglichen Kleiderschrank möglich, wie das untere Foto zeigt. Ein spezielles Gewand ist nicht unbedingt notwendig. Aber es ist einfach sehr schön und unterstreicht eine Zeremonie.

Vor einiger Zeit habe ich für mich ein spezielles Gewand für die schamanische Arbeit angefertigt.

Mein Schamanenkostüm:

Die Symbole für Gott und Göttin und das Pentagramm auf dem Rücken

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Die Zeichen der 4 Elemente vorn

Verzierungen mit verschiedenen Halbedelsteinen und eine alte Klöppekspitze am Halsausschnitt

Mehrere Reihen Stickerei am Saum und an den Ärmeln

Der Schamanenstab und/oder der Zauberstab, Magierstab, Ritualstab, Redestab
 

Vorne

Die Blume des Lebens

Verzierungen hinten

Der Stab steht für Kraft, Energie und Stärke.
Teilweise wurde er wegen seiner Kraft sogar als Waffe betrachtet.

Der Stab steht für die Würde und die Kraft des Besitzers (egal ob Hexe, Schamane, Druide, ...) und für seine / ihre Initiation.

Er ist ein wichtiges Hilfsmittel bei Ritualen um z.B. den Ritualkreis zu ziehen, oder auf Boden zeichnen.
Er kann unterstützend verwendet werden bei der Anrufung von Gott und Göttin oder anderen Wesenheiten.

Generell kann ein Zauberstab zum lenken und kanalisieren von Energien verwendet werden. Er kann energetische Behandlungen unterstützen, als Extraktionswerkzeug dienen und einiges mehr.

Im Tarot wird der Stab dem Element Feuer zugeordnet.
Die Hexen und Schamanen sind sich nicht ganz einig. Für manche ist es ebenfalls das Feuer. Andere ordnen den Zauberstab dem Element Luft zu.
Ich denke, je nach dem welche Verwendung und welche Materialien der Stab hat könnten alle Elemente vertreten sein. Zu einem Stab mit Muscheln und aus Treibholz könnte auch das Element Wasser passen.

Als Redestab verwendet, zeigt er an, wer gerade das Wort hat. Wer den Stab hält darf sprechen. Alle anderen schweigen und hören zu.

Wofür der jeweilige Stab letztendlich verwendet wird, liegt beim Benutzer. Die von mir gefertigten Stäbe sind erst mal neutral im Verwendungszweck. Dieser wird erst festgelegt und programmiert wenn der endgültige Besitzer den Stab hat.
Natürlich ist ggf. ein Verwendungszweck schon allein durch das verwendete Holz und andere Materialien beeinflusst.

Die Zauberstäbe, die ich herstelle, sind individuelle Einzelstücke.
Die Materialien sind sehr sorgfältig ausgewählt.
Viele sammle ich selbst in den Wäldern der Umgebung.
Es gibt hier einige kraftvolle Orte. Grade dort finde ich oft besonders schönes Material wie z.B. Knochen, Steine, Federn und natürlich die Stäbe selbst.
Ich verarbeite meinen Materialien möglichst naturbelassen, um ihre besondere Kraft zu erhalten.
 

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Mein Angebot für Sie:

Seminare:
ein kleiner Überblick meines Seminarprogramms

- Die Grundlagen der schamanischen Arbeit
Einführung in den modernen Schamanismus
- Die Grundlagen der schamanischen Arbeit, Teil 2
Eine Vertiefung des Einführungskurses
- Entdecke Deinen inneren Tanz
Orientalische Tanztechniken, Energieübungen, Bewegungsübungen, Meditationen, freier Tanz, Tiertanz und einiges mehr...
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- Entdecke Deinen inneren Künstler
Kraftbilder, Energiebilder, Seelenmandalas
- Entdecke Deine innere Stimme
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- Naturgeister
Die Natur aus schamanischen Sicht entdecken
- Extraktion und Seelenrückholung
Nur für Teilnehmer mit Vorkenntnissen

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