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schamanische Reise

Grundlagen der schamanischen Reise

Als erstes weise ich ausdrücklich darauf hin, dass das schamanische Reisen eine ernst zu nehmende Sache ist, die man nicht mal so nebenbei ausprobiert. Das kann, wenn man Fehler macht, sogar gefährlich sein! Ich beschreibe im folgenden Text die Technik. Jede daraus resultierende Handlung geschieht in eigener Verantwortung. Ich empfehle daher jedem Anfänger, die ersten schamanischen Reisen nur mit erfahrener Begleitung und nicht allein zu machen.

Ich berichte hier aus meinem eigenen Erfahrungsbereich. Ich möchte Anregungen und Möglichkeiten aufzeigen und den Leser auffordern, die Informationen nicht unreflektiert zu übernehmen. Eigene Erfahrungen können und dürfen sich durchaus von meinen unterscheiden.

Inhalt:

Die Suche nach dem Krafttier
Die Suche nach dem schamanischen Lehrer
Der Umgang mit Wesenheiten
Die Technik des schamanischen Reisens
Wie kann ich selbst schamanisches Reisen lernen? oder Der schamanische Basiskurs
Fragen: “FAQ” der schamanischen Reise
Themen von schamanischen Reisen
Geister und Geisterwelten (Fotos)
Erfahrungen: einige Erfahrungsberichte

Am Ende des Artikels beantworte ich noch einige
Fragen, die ich im Lauf der Zeit gestellt bekommen habe.
Unter
Themen findet der erfahrene Reisende interessante Anregungen für schamanische Reisen bzw. Tipps für spezielle Themen.
Unter
Geister und Geisterwelten gibt es eine Reihe von Bildern als Anregung für einen Zugang zur Geisterwelt und seinen Wesenheiten.
Über ihre eigenen
Erfahrungen bei schamanischen Reisen berichten einige auf einer weiteren Seite.


Da in der Literatur unterschiedliche Begriffe benutzt werden, erkläre ich erst einmal, was ich unter einer schamanischen Reise verstehe:
Ich benutze diesen Begriff für eine Technik, durch die man einen Zugang in die Welt (oder auch Welten, das ist individuell verschieden) der Geister und Wesenheiten bekommt. Die Kelten nannten diese z.B. die Anderswelt, im schamanistisch geprägten Sprachgebrauch nennt man sie meist Geisterwelt und Carlos Castaneda nennt sie in seinen Büchern die Nichtalltägliche Wirklichkeit.
Mit Hilfe der schamanischen Reise kannst Du mit den verschiedensten Wesenheiten Kontakt aufnehmen und mit ihnen kommunizieren.
Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass wir als Menschen uns bei einer schamanischen Reise in die Wahrnehmungs- bzw. Existenzebene der Geister / Wesenheiten begeben, um mit diesen in Kontakt zu treten. Man kann aber auch andere Dinge in der Geisterwelt tun wie z.B. “verstecken spielen”. Später werde ich noch einige Möglichkeiten für Themen einer Reise vorstellen.
Als Wesenheiten bezeichne ich z.B.: jede Art von Geistern wie Waldgeister, Tiergeister, Kobolde, Feenwesen, Nymphen usw. aber auch Elementare (Wasser-, Feuer-, Erde-, Luft- Wesen), Engel, Dämonen bis hin zu den verschiedenen Gottheiten. Eine vollständige Aufzählung will ich hier natürlich nicht machen.

Grundsätzlich kannst Du schamanische Reisen für fast alles verwenden, dass einen Kontakt zur Geisterwelt erfordert. Manche Themen sind recht einfach zu bereisen und manche erfordern eine gewisse Übung.
Hier möchte ich einige mögliche Themen vorstellen. Dabei werde ich einige “Umwege” machen, um manche Dinge näher zu beschreiben:

Die Suche nach dem Krafttier:

Wenn Du Deine allererste schamanische Reise machst, ist es sehr sinnvoll, wenn Du Dich auf die Suche nach Deinem eigenen Krafttier begibst.
Das Krafttier ist einer der wichtigsten Verbündeten in der Geisterwelt. Von ihm kannst Du Dir z. B. Ratschläge geben lassen. Man kann ihm auch Fragen stellen, die es einem entweder selber beantwortet oder es bringt einen zu einer anderen Wesenheit, die die Frage beantworten kann. Es übernimmt verschiedene Schutzfunktionen sowohl in der Geisterwelt als auch in der alltäglichen Welt. Es schützt z.B. vor Angriffen oder warnt einen, wenn man Gefahr läuft, einen gravierenden  Fehler zu machen. Es kann in der Geisterwelt auch die Funktion eines “Reiseleiters” übernehmen, indem es einen zu anderen Orten oder Wesenheiten führt.
Aber aufgepaßt! Man sollte sich nicht zu leichtfertig darauf verlassen, dass das Krafttier “schon machen wird” und immer zur Stelle ist. Überdenkst Du Deine Handlungsweise nicht sorgfältig oder ist das Krafttier der Meinung, Du benötigst eine Lektion, läßt es Dich auch durchaus mal “ins Messer laufen”.
Im Großen und Ganzen kannst Du aber davon ausgehen, dass das Krafttier zur Stelle ist, wenn Du es brauchst. Sich aber auch darum zu  kümmern, ist ganz wichtig. Das ist wie mit einer guten Freundschaft, die will auch gepflegt werden.

Krafttiere sind, wie der Name schon sagt, Tiergeister. Sie treten auch fast immer in Gestalt des entsprechenden Tiers in Erscheinung. Dabei kann so ziemlich jedes Tier, auch Fabeltiere wie Drache und Einhorn (aber sehr selten!), vorkommen.

Eine Person kann durchaus mehrere Krafttiere haben. Viele Krafttiere begleiten eine Person ein Leben lang. Es kann auch welche geben, die nur für bestimmte Abschnitte da sind und dann verschwinden. Hierfür lassen sich keine Gesetzmäßigkeiten festlegen. Nach meinen eigenen Erfahrungen haben die meisten Personen ein oder zwei Krafttiere.
Hat eine Person mehrere Krafttiere, treten diese meist nicht alle auf einmal in Erscheinung (bei der ersten Reise), sondern zeigen sich erst im Lauf der Zeit. Haben sich mehrere Krafttiere eingefunden, haben diese dann auch meist unterschiedliche Aufgaben bzw. Zuständigkeitsbereiche. Diese Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche decken sich übrigens nicht unbedingt mit den Zuordnungen für die einzelnen Kraft- oder Totemtiere in den verschiedenen Büchern zu den entsprechenden Themen (Schamanismus, Medizinrad und andere spirituelle Themen, bei denen Krafttiere erwähnt werden). Bist Du nicht sicher, frag doch das Krafttier selber. Das weiß eh am allerbesten, welche Bedeutung es hat und was es symbolisiert.
Genaueres zum Thema Krafttiere finder der interessierte Leser
hier.

Hier noch einige Tipps für die erste Reise zum Thema Krafttiere:
Wenn Dir ein Tier begegnet, dass Dich sofort freudig begrüßt, kannst Du auch davon
ausgehen, dass es Dein Krafttier ist. Ein anderer Tiergeist würde das nicht tun. Die entsprechende Verhaltensweise des Tiergeistes entspricht auch ungefähr der Verhaltensweise des Tieres aus der alltäglichen Welt. Ein Hund würde Dich also z.B. ablecken, mit dem Schwanz wedeln und hochspringen. Der normal sehr scheue und würdevolle Hirsch deutet seine Zuneigung eher dadurch an, dass er nicht verschwindet und Dir seine Aufmerksamkeit schenkt.
Mach Dir vorher nicht zu viele Gedanken, welches Tier Du wohl haben könntest. Es wird doch meist ein unerwartetes.

Die Suche nach dem schamanischen Lehrer:

Als zweites Thema für eine Reise hat sich die Suche nach dem schamanischen Lehrer als sehr sinnvoll erwiesen. Auch dieser ist ein sehr wichtiger Verbündeter in der Geisterwelt. Er ist, wie der Name schon sagt, ein Lehrer in der nichtalltäglichen Wirklichkeit. Zu ihm kannst Du mit jeder Art von Fragen kommen. Er kann viele nützliche Dinge beibringen, die oft über das hinaus gehen, was ein weltlicher Lehrer einem beibringen kann. Außerdem ist der weltliche Lehrer unter Umständen auch mal nicht erreichbar, wenn man ihn braucht oder weiß manche Dinge einfach nicht (man ist ja schließlich “nur” ein Mensch.)
Auch schamanische Lehrer können mehrere in Erscheinung treten. Ich habe z. B. einen “allgemeinen” und einen, der speziell die Aufgabe hat, mir etwas über Runen beizubringen.
Die Erscheinungsform eines schamanischen Lehrers entspricht meiner Erfahrung nach meist einer menschlichen. Als Mensch kann man mit einem Menschen auch am meisten anfangen. Er kann aber auch völlig andere Gestalten annehmen, wie z. B. ein  Baum. Also nicht irritieren lassen, wenn unter Umständen auch ein Stein mit Dir redet.

An dieser Stelle einige Tipps zum Umgang mit verschiedenen Wesenheiten:
Die meisten Wesenheiten, denen man in seinen Reisen begegnet, sind oft schon sehr alt und entstammen dementsprechend auch anderen Kulturkreisen. Oft sind sie ursprünglich aus anderen Regionen der Erde. Manche sind so alt, dass sie schon vor der menschlichen Kultur da waren. Dementsprechend benutzen sie oft eine Sprache und Symbolik, die man selber nicht nachvollziehen kann. Dann ist es wichtig, ihnen klar zu machen, dass sie nicht verstanden werden und sie bittet, es noch mal anders zu erklären, statt lange rumzurätseln, was wohl gemeint sein könnte. In diesem Fall müssen sie quasi erst mit der eigenen Erfahrungswelt vertraut gemacht werden. Diese Wesenheiten wissen zwar eine ganze Menge, aber eben auch nicht alles.
Im Allgemeinen gelten im Umgang mit ihnen normale Regeln der Höflichkeit. Das macht die Arbeit mit ihnen zumindest sehr viel leichter und angenehmer. Möchtest Du eine Wesenheit bereisen, solltest Du Dich in irgendeiner Weise kurz ankündigen. Wenn Du einen Freund besuchen möchtest, rufst Du ja auch vorher an, um nachzufragen, ob er zu Hause ist oder Du gerade ungelegen kommst. (Notfälle bilden da im Zweifelsfalle eine Ausnahme.)
Wenn Du möchtest, dass eine Wesenheit in unsere Welt kommt, solltest Du sie darum bitten und nicht danach verlangen oder gar versuchen, sie zu zwingen. Darüber wird sie garantiert nicht erfreut sein und entsprechend reagieren.
Geh nicht davon aus, dass die Wesenheiten immer alles für Dich tun. Dafür auch mal Gegenleistungen zu bringen, ist durchaus angemessen. Manchen reicht das regelmäßige Anzünden eines Räucherstäbchens oder einer Kerze. Manche möchten, dass man einfach öfter mal an sie denkt und andere stellen auch ganz bestimmte Aufgaben. Das ist individuell sehr unterschiedlich.
Des Weiteren ist es wichtig zu beachten, dass unsere gesellschaftlich bedingten Moralvorstellungen in der Geisterwelt nicht unbedingt gelten. Die Wesen sind so, wie sie sind und tun, was sie tun. Gut und Böse in unserem Sinne existiert dort nicht. Das genauer zu erklären ist sehr schwierig. Früher oder später wird jeder seine eigenen Erfahrungen dazu machen.
 

Die Technik des schamanischen Reisens:
An dieser Stelle beschreibe ich die Durchführung der Technik so, wie sie für ein Anfänger anzuraten ist. Bitte nicht einfach mal eben ausprobieren!! Such Dir jemanden, der schon Erfahrung damit hat als Begleitung. In der Geisterwelt kann man sich genauso verlaufen wie in einer großen Stadt oder in einem unbekannten Wald. Außerdem könnte man Dingen begegnen, denen man als Anfänger nicht unbedingt gewachsen ist. Darum ist ein “Aufpasser”, der im Notfall zur Seite steht oder den Weg zeigen kann, sehr sinnvoll.

Vorbereitung:
Generell kann eine schamanische Reisen an jedem Ort durchgeführt werden Aber zumindest am Anfang ist es einfacher, eine ruhige, angenehme Atmosphäre wählen, z. B. die eigene Wohnung, ein schöner Platz im Wald oder auf der Wiese. Es ist sinnvoll, in der Wohnung vorher mögliche Störgeräusche (Klingel, Telefon) aus zu schalten, weil die einen Anfänger mit Sicherheit ablenken würden. Eine Unterlage zum drauf sitzen oder liegen (Kissen, Decke, Isomatte, ...) macht es viel bequemer. Eine Reise im Liegen durchzuführen hat Vor- und Nachteile: man ist zwar normalerweise entspannter als im Sitzen, läuft aber Gefahr, dabei einzuschlafen, was natürlich nicht Sinn der Sache ist. Du möchtest in der Reise klare Informationen haben. Sie dürfen sich nicht mit Träumen vermischen.
Alle Vorbereitungen sollten mit Ruhe und Bedacht durchgeführt werden, um so auch die innere Ruhe zu finden , die für die Reise notwendig ist. Wenn Du noch zu sehr mit Deinen Alltagsproblemen beschäftigt bist, wird eine Reise wahrscheinlich nicht klappen.
Eine Schale für Räucherkohle oder ein Räucherstäbchenhalter ist auch sehr nützlich. Zum Beginn eignet sich eine Salbei Räucherung. Er reinigt und vertreibt negativ beeinflussende Energien. Danach kann eine beliebige Räucherung angezündet werden. Wenn man sich mit der Bedeutung einzelner Räucherungen nicht auskennt, gilt: was gut gefällt ist auch gut. Weihrauch fördert z. B. den Trancezustand. (Mehr zum Thema Räucherungen findet Ihr in der Rubrik
Heilkräuter.)
Neben der Reinigung dient die Räucherung auch als Opfergabe für die Verbündeten in der Geisterwelt, um ihnen Respekt und Ehrerbietung zu zeigen. Respekt und Achtung sind im Umgang mit den Wesenheiten sehr wichtig. Dies allerdings nicht mit Unterwürfigkeit verwechseln.
Als nächsten Schritt rufst Du die Geister bzw. kündigst Dein Kommen an und bittest die Verbündeten um Unterstützung. Zum Teil ist dies schon mit der Räucherung geschehen, sollte aber trotzdem noch besonders gemacht werden. Hierbei kann, je nach Geschmack,
getrommelt, gerasselt, gesungen oder ein Instrument gespielt werden. Du kannst aber auch still in einer Art Gebet zu den Geistern sprechen. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie die Geister am Besten gerufen werden, frage sie im Verlauf der ersten Reisen einfach, was ihnen am Besten gefällt. Am Anfang ist ja jemanden dabei, der das Geister rufen mit übernimmt.
Spätestens jetzt muss das Thema der Reise ganz genau formuliert sein. Auch Fragen oder Wünsche an die Geister immer sehr gut überlegen und formulieren. Geister tun im Zweifelsfall genau, was man ihnen sagt. Einige Beispiele: “Ich möchte in der Reise mein Krafttier finden!” “Ich möchte in der Reise meinen schamanischen Lehrer finden!”  Ich möchte von meinem schamanischen Lehrer wissen, ...!”
Sei vorsichtig, was Du Dir wünscht, Du könntest es bekommen!!!!

Eine ganz besonders wichtige Vorbereitung ist die Wahl eines geeigneten Startpunktes. Von diesem beginnt der Weg in die Geisterwelt.
Dieser Startpunkt ist ein Ort, den man sich besonders gut mit einem sehr klaren Bild vorstellen kann, ohne sich stark darauf zu konzentrieren. Es kann das eigene Zimmer sein, sein Lieblingsplatz im Wald oder ein anderer real existierender Ort, zu dem eine besondere Beziehung besteht. Wichtig ist, ihn sich zu jeder Zeit und in jeder Situation (auch wenn man nachts geweckt wird) ins Gedächtnis rufen zu können. Im Zweifelsfall üben, bevor die erste Reise beginnt.
Dieser Startpunkt bildet den Anker in die normale Welt. Dorthin kehrt man auch am Ende seiner Reise zurück. Diesen Punkt findest Du auch in einer Notlage, wenn ein schneller Rückzug angesagt ist oder wenn Du Dich verlaufen hast, immer wieder. Stell Dir einfach vor, dort zu sei, dann bist Du es auch. Damit hast Du die Geisterwelt dann verlassen.

Die Reise:
Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann die eigentliche Reise beginnen. Nimm eine entspannte Haltung ein (liegen, Schneidersitz, an eine Wand gelehnt, im Stehen,...) und konzentriere Dich auf Dein Thema. Für einen Anfänger empfehle ich die Unterstützung durch ein monotones Geräusch wie Trommeln oder Rasseln. Auch Digeridoo eignet sich gut. Dies fördert zum einen den Trancezustand und zum anderen schaltet es im gewissen Rahmen Störgeräusche (z.B. Straßenlärm) aus. Desweiteren empfehle ich eine zeitliche Begrenzung von 15-20 Minuten. Das ist für die ersten Reisen völlig ausreichend. Am besten trommelt die Begleitperson. Hat man ein wenig Übung, kann man auch Trommeln von CD oder Kassette benutzen, wenn man alleine ist.
Hat man ein klares Bild von seinem Startpunkt im Kopf, kann von dort aus die Reise beginnen. Stell Dir vor, von dort aus in die Geisterwelt zu laufen. Dies kann durch ein Mauseloch, einen Gang, eine Treppe, eine Tür, einen Tunnel, einen Nebel, eine Höhle, einen Hohlweg oder einen Aufzug geschehen (um nur einige Beispiele zu nennen). Hat man den Übergang
geschafft, verändern sich die Bilder. Sie entstammen dann nicht mehr der eigenen Fantasie. Jetzt ist die Geisterwelt erreicht. Nicht frustrieren lassen, wenn der Übergang nicht auf Anhieb klappt. Du darfst auch durchaus mehrere Versuche benötigen. Je mehr man sich dabei selber unter Druck setzt, desto geringer ist die Chance, dass es auch funktioniert. Also nichts überstürzen! Schamanisches Reisen kann im Prinzip jeder lernen.

Der Aufenthalt in der Geisterwelt:
Ist der Übergang gelungen, befindet man sich in der nichtalltäglichen Wirklichkeit. Diese stellt sich jeder Person mit anderen Bildern dar. Es ist sehr schwer, dies genauer zu beschreiben, weil jeder Mensch Bilder anders wahrnimmt und auch anders interpretiert. Bereisen z.B. mehrere Personen den selben Ort in der Geisterwelt, sind die Bilder zwar unterschiedlich, ergeben aber auch erstaunlich viele Parallelen. Etwas hoch aufragendes stellt sich dem einen unter Umständen als Turm, dem anderen als Obelisk und dem dritten als Säule dar. Auch das Erscheinungsbild einer Wesenheit ähnelt sich bei verschiedenen Personen häufig. Zum Teil liegt das daran, dass die Wesenheiten oft Gestalten annehmen, die uns bekannt sind aus Erzählungen oder Bildern. Man denke da an klassische Darstellungen vom Tod mit schwarzem Mantel, Kapuze und Sense in der Hand oder dem griechischen Gott Pan mit Bocksfüßen, Hörnern und einer Flöte. In unserer Trommelgruppe machen wir häufig Übungen dazu. Oft bringt jemand eine Schachtel mit, in der sich ein Gegenstand befindet, den von den anderen keiner vorher gesehen hat. Dieser wird mit den Fragestellungen nach der dazugehörigen Wesenheit, dem Ursprung, dem Verwendungszweck und Ähnlichem bereist.

Zum Teil ist das Erscheinungsbild der Geisterwelt auch beeinflußbar. Wenn ich in einem Wald sein möchte, bin ich oft auch in einem Wald. Oder auch anders: wenn ich erwarte, in einem Wald zu sein, bin ich dort auch meistens. Wenn man erwartet, bestimmte Dinge zu sehen, bekommt man diese dann auch zu sehen. Darum muß sehr darauf geachtet werden, was einem die Geister zeigen und was man sich selber definiert. Das zu unterscheiden, bzw. seine eigene Fantasie und Erwartung abzustellen, erfordert einfach Übung. Je geringer die Erwartungshaltung, je genauer werden die Ergebnisse. Wichtig ist, sich nicht selber in die Irre zu führen, sondern auf seine eigene Intuition zu vertrauen.

Hierzu ein eigenes Beispiel:
In der Trommelgruppe haben wir eine Feder gezeigt bekommen, mit dem Auftrag, in einer schamanischen Reise herauszufinden, zu welchem Vogel sie gehört, wo er lebt, sein Verhalten, u.s.w. Die Feder sah wie die eines Adlers aus.  Da ich vorher schon mal eine Adlerfeder gesehen hatte, dachte ich, es sei eine und bin mit dieser Erwartungshaltung in die Reise gegangen. Dass ich dann in den Alpen gelandet bin, hat mich zunächst irritiert. Dann habe ich einen Geier gesehen. In dem Moment dachte ich, das kann nicht sein und sah daraufhin einen Adler in den Bergen, wie ich erwartet hatte. Nach der Reise stellte sich heraus, dass ich am Anfang der Reise doch richtig gelegen hatte. Die Feder war von einem Gänsegeier und der lebt in den Alpen. Einige seiner Federn sind denen eines Adlers so ähnlich, dass sie selbst Experten kaum unterscheiden können. Also war meine erste Intuition  doch richtig

Es ist wichtig, zu beachten, dass sowohl räumliche Ausdehnung als auch Zeit in der Geisterwelt keine Bedeutung haben. Man kann z. B. Strecken, die einem sehr weit vorkommen, in enorm kurzer Zeit zurücklegen oder auch quasi in Nullzeit von einem Ort zu einem anderen wechseln. Manchmal kommt es Dir vor, mindestens eine Stunde gereist zu sein, es waren aber nur 15 Minuten, aber es kann auch vorkommen, dass Du glaubst, nur 5 Minuten gereist zu sei, dabei war es eine halbe Stunde. Dieses Verhalten von Zeit und Raum erklärt auch das Phänomen, dass die selbe Wesenheit verschiedenen Personen an unterschiedlichen Orten zur selben Zeit erscheinen kann.

Das Ende der schamanischen Reise
Reist man mit Trommeln, kann einige Zeit vor Ende der Reise (3-5 Minuten) ein kurzes akustisches Signal geben werden, das darauf hinweist, das Thema langsam abzuschließen, sich von seinen Verbündeten zu verabschieden und sich dann auf den Rückweg zum Startort zu machen. Dies kann z.B. eine kurze Pause im gleichmäßigen Trommeln sein. Ganz am Ende kommt dann noch mal ein Rückholsignal, das ganz deutlich macht, dass die Reise zu Ende ist. Das kann z. B. so aussehen: 5 Schläge, Pause, 5 Schläge, Pause (4-5 Mal) und danach ein leiser Trommelwirbel, bis alle Teilnehmer die Reise beendet haben. Das Rückholsignal macht es gerade für den Anfänger leichter, die Reise zu beenden.
Bevor die Geisterwelt endgültig verlassen wird, sollte man sich natürlich von seinen Verbündeten verabschieden und sich für ihre Hilfe bedanken. An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass die Verbündeten der Geisterwelt, egal ob Krafttier, schamanischer Lehrer oder andere, wie gute Freunde zu betrachten sind und auch als solche behandelt werden!

Nachbereitung der Reise
Nach Beendigung der Reise empfehle ich, sofort eine Zusammenfassung der Reise zu machen. Am bewährtesten ist es, die wichtigsten Inhalte aufzuschreiben, auch wenn das etwas mehr Mühe macht. Dann kann man auch später noch einmal darauf zurückgreifen. Zumindest eine gedankliche Zusammenfassung sollte man machen. Das verhindert, dass man einige Minuten später wichtige Teile schon wieder vergessen hat. In einer Gruppe ist der Austausch der Erlebnisse oft sehr interessant.
Ganz zum Schluß werden die Geister wieder entlassen. Man verabschiedet und bedankt sich noch mal.

Grundsätzlich kann man auch ohne Trommel oder andere akustische Begleitung reisen. Auch die Vorbereitung kann ohne Hilfsmittel (Räucherwerk usw.) gemacht werden. Es hat den Vorteil, zu jeder Zeit und an jedem Ort reisen zu können, ohne irgendwelchen Kram mitschleppen zu müssen. Aber es hat sich für mich  herausgestellt, dass die ganzen Hilfsmittel das Reisen wesentlich erleichtern und es somit einfach weniger Konzentration erfordert. Es bleibt mehr Kraft fürs Wesentliche. Das gilt besonders, wenn mehrere Leute zusammen sind. Ohne akustische Begleitung zu Reisen hat auch den Nachteil, dass man schnell den Sinn für die real verlaufende Zeit verlieren kann.


Wie kann ich selbst schamanisches Reisen lernen? oder
Der schamanische Basiskurs
In dem Text auf dieser Seite ist sehr ausführlich beschrieben, wie eine schamanische Reise funktioniert. So mancher wird sich denken, dass er damit alle Grundlagen hat und einfach mal losprobieren kann. Davon kann ich nur abraten! Professionelle Unterstützung ist dabei immer hilfreich und notwendig. Wenn ich an meine
ersten Erfahrungen mit dem Reisen denke, bin ich sehr froh, dass ich fachkundige Begleitung hatte. Auch wenn ich in der Theorie schon genau wusste, wie es funktionieren müsste. Ich hatte hinterher eine Menge Fragen, war erstmal sehr unsicher und hätte allein vermutlich nicht gewusst, ob ich noch ganz normal bin. Und so geht es vielen, die eine schamanische Reise zum ersten mal durchführen.

Generell kann das Reisen jeder lernen. Also kann auch jeder einen Basiskurs besuchen.
Das schamanische Reisen selbst lernen fumktioniert in zwei verschiedenen Varianten.
1. Eine Einzelsitzung bei einem Schamanen oder einer Schamanin seiner persönliche Wahl.
2. Ein schamanischer Basiskurs
Eine Einzelsitzung wird etwa einen Tag in Anspruch nehmen. (So mache ich es zumindest.) Wie lange es genau dauert, ist von den Vorkenntnissen des Einzelnen abhängig. Sie kann aber auch in mehrere kleine Sitzungen unterteilt werden.
Ein Seminar über schamanische Grundlagen dauert meistens ein Wochende. Es gibt viele schamanisch arbeitende Menschen, die solche Kurse anbieten. Die richtige Wahl sei hier jedem Individuum selbst überlasen.
Natürlich möchte ich an dieser Stelle auf meine eigenen Seminare hinweisen:
Die Grundlagen der schamanischen Arbeit, ein schamanischer Basiskurs
Hier werden alle wichtigen Grundlagen und vor allem das schamanische Reisen mit verschiedenen praktischen Übungen unterrichtet. Auf der Seminarseite finden Sie ausführliche Informationen zu dem Basiskurs: Termine, Ablauf, Voraussetzungen für die Teilnahme, ...

Wenn Sie Interesse an einem Basiskurs oder einer Einzelsitzung haben,
kontaktieren Sie mich
bitte.



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Inzwischen habe ich schon einige Fragen zum Artikel “schamanische Reise” bekommen. Darauf möchte ich hier näher eingehen. Dann muss ich nicht 10 mal das gleiche in einer Mail schreiben.
Hier eine Auflistung:
- Welche Gefahren können bei einer schamanischen Reise auftreten?
- Wie können andere, die das Ganze anfangs begleiten sollen, helfen?
- Wie alt muss man sein, um schamanische Reisen ausführen zu dürfen?
- Darf man schamanische Reisen von Anfang an allein machen?


Welche Gefahren können bei einer schamanischen Reise auftreten?

- Du könntest dich verlaufen.
Du kannst dir vorstellen, dass du allein in einer großen fremden Stadt ohne Stadtplan unterwegs bist und es ist keiner da, den du nach dem Weg fragen kannst. Oder du bist ganz allein mitten in einem großen Wald, keine Orientierung, keine Karte, kein Kompass. Wie findest du wieder zurück, wenn du keine Ahnung hast, in welche Richtung du gehen sollst?
- Du könntest Wesenheiten begegnen, die dir schaden könnten, ohne dass du gelernt hast, dich zu schützen oder schnell genug zurück zu ziehen.
- Du könntest mit Dingen konfrontiert werden, die du allein nur schwer oder gar nicht verarbeiten kannst oder die du nicht verstehst. Das können eigene Ängste sein oder das andere Funktionieren von Raum und Zeit. Dies kann eine große Verwirrung auslösen.
- Als Anfänger bist du noch nicht geübt, Dinge richtig zu sehen oder zu beurteilen. Deine Wahrnehmung ist noch stark von deinen eigenen Erwartungen beeinflusst. Das kann zu Fehlinterpretationen führen, was wiederum zu Handlungen führen könnte, mit denen du dir selbst (oder anderen) schadest.

Wenn etwas gefährliches passiert in der schamanischen Reise, kann das ganz unterschiedliche Folgen haben. Es können sich schadende Energien anhaften. Es können sich auch schädliche Wesen anhaften. Es kann ein Seelenteil verloren gehen. Und noch einiges mehr. Ich will damit keine Panik machen. Doch es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, das schamanisches Arbeiten nicht immer nur Licht und Liebe ist.
Generell sei aber gesagt, dass in den meisten Fällen nichts schlimmes passieren wird. Aber eben nur in den meisten Fällen. Ich habe auch schon erlebt, das Leute Probleme in der schamanischen Reise bekommen haben und dann keiner da war, der helfen konnte. Und ich durfte dann das, was derjenige sich eingefangen hatte, wieder beheben.
Normalerweise konfrontieren dich deine Geister nur mit Dingen, die du auch bewältigen kannst. Auch wenn das nicht immer leicht ist. Aber es gibt eben auch die Ausnahmen.
Wer allerdings groben Unfug anstellt oder sich nicht an die ansagen der spirituellen Helfer hält, muss natürlich auch mit Konsequenzen rechnen.


Wie können andere, die das Ganze anfangs begleiten sollen, helfen?

Der Schamane, der die ersten Reisen begleitet, ist in der Reise eine Art Wächter. - Er holt dich zurück, wenn Schwierigkeiten auftreten.
- Wenn Fragen auftreten, kann er diese beantworten.
- Wenn es zu Verwirrungen kommt, ist er da, um diese zu klären.
- Der Schamane hilft, das Gesehene richtig zu deuten und lehrt, es zu hinterfragen.

Auch ich habe nach vielen Jahren schamanischer Praxis noch Situationen, die ich mit meinem Lehrer bespreche, weil ich mir nicht ganz sicher bin.
Ich habe vor einiger Zeit erlebt, dass jemand in der ersten Reise sehr stark mit seiner "dunklen Seite" konfrontiert wurde. Es gab viele Tränen und viel "Ich verstehe das nicht.", "Ich komme damit nicht klar.". Wenn in so einer Situation niemand zum Reden da ist, der solche starke Gefühle auffangen kann, ist das ungünstig. So etwas kann im Extremfall auch zu einem Seelenverlust führen oder ein Fall für den Psychologen werden.
- Das Schamane kann sich ein Bild von seinem “Schüler” machen und beurteilen, ob es schon
  die richtige Zeit ist oder nicht.


Wie alt muss man sein, um schamanische Reisen ausführen zu dürfen?
Diese Ausführung gilt nicht nur für das schamanische Reisen, sondern für schamanisches Arbeiten allgemein.

Alt genug! Das kann ich nicht pauschal sagen.
Das Alter ist nicht unbedingt ausschlaggebend. Mehr der allgemeine physische und psychische Zustand.
- Du solltest über ein ausreichendes Verantwortungsbewusstsein für dich und andere verfügen.
- Du solltest eine gewisse Reife haben. Einem Teenager, der grade von einer Entwicklungskrise in die nächste
  stürzt, ist sicherlich nicht zum schamanischen Arbeiten zu raten.
- Für schamanisches Arbeiten ist es zwingend notwendig, fest mit beiden Füßen auf dem Boden zu stehen.
  Eine gewisse Lebenserfahrung ist auch gut (und die hat man z. B. mit 14 meistens noch nicht).
  Eine psychische Krise (auch wenn man schon 30 ist) ist keine gute Voraussetzung für dem Beginn des
  schamanischen Arbeitens. Andererseits ist der Besuch bei einem Schamanen, um ein Problem zu bewältigen,
  oft der Beginn, selber in das schamanische Arbeiten einzusteigen. Hier arbeitet die Person aber gemeinsam
  mit dem Schamanen daran, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen.
- Ein ernsthaftes Interesse für die Sache ist notwendig. Verklärte Teeniehexen nach Charmed und Buffy haben
  meiner Meinung nach nicht die notwendige Reife.
- Wie viele Erfahrungen im magischen Bereich bereits gemacht wurden, kann auch wichtig sein.
- Ein ausgeglichener energetischer und gesundheitlicher Zustand ist zu beachten.
  Wenn ich krank bin, ist mir schamanisches Arbeiten oft zu anstrengend, auch wenn es trotzdem funktioniert.

Es gibt kein pauschales "der darf es lernen und der nicht". Das ist sehr vom Individuum abhängig.
Es könnte einen 12-jährigen geben, den ich für alt genug halte, es kann aber genauso einen 40- jährigen geben, dem ich abraten würde.
Häufig besuchen Leute, die schamanisches Arbeiten lernen wollen, sogenannte Einführungskurse. Bei denen stellt sich meist schnell heraus, wer dafür geeignet ist und wer nicht.


Darf man schamanische Reisen von Anfang an allein machen?

Ich kann niemandem verbieten, es alleine auszuprobieren. Ich kann nur Rat geben. Jeder ist für sich und sein Handeln selbst verantwortlich, muss aber auch bereit sein, die Konsequenzen selbst und alleine zu tragen.
Ein Grundsatz der Hexen ist: "Tu, was du willst, solange du damit niemandem schadest!" Das bedeutet auch, solange du dir selbst nicht schadest!
Traust du dir zu, als Anfänger, selber zu beurteilen, ob du alles richtig gemacht hast, ob alles richtig funktioniert hat?
Um es mal etwas bissiger auszudrücken: Autofahren bringt man sich ja auch nicht selbst bei. Aber letztendlich liegt die Entscheidung einzig und allein bei dir!
Ein schamanischer Grundsatz sagt: “Vertraue deinen Geistern!”. Ich selbst hatte damit am Anfang oft Schwierigkeiten und war froh, einen Lehrer in der realen Welt zu haben, der mir Rat geben konnte. Ich bin selbst nach Jahren schamanischer Arbeit oft noch froh, wenn ich manchmal andere um Rat fragen kann.

Abschließend kann ich nur antworten:
“Was du tust, musst du letztendlich selbst entscheiden!
Tu, was du willst und vertraue deinen Geistern!
Sei Verantwortungsbewusst dir und anderen gegenüber!”
Ich hoffe, ich konnte einige Entscheidungshilfen liefern.
 

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