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Der Name, der in meinem Ausweis steht, ist Silke Potthast. Den benutzen aber nur meine Familie und ”Offizielle”. Ansonsten nennen mich fast alle Jasra. Diesen Namen habe ich mir vor vielen Jahren
selbst gewählt. Am 23.08.1970 erblickte ich im schönen Städtchen Lemgo das Licht der Welt. Nachdem ich schon viele Wohnorte hatte (Varenholz, Paderborn, Wetzen, Apensen), lebte ich einige Jahre in München.
Inzwischen hat es mich nach Obergangkofen bei Landshut verschlagen. Ein gemütliches Dorf in Niederbayern. Ich habe das grosse Glück, schon seit langer Zeit an Orten leben zu dürfen, wo andere Menschen ihren
Urlaub verbringen.
Direkt nach dem Abitur habe ich 1990 begonnen, 1 Jahr Elektrotechnik zu studieren. Schnell stellte ich fest, dass das nicht meine Materie ist, obwohl ich ein gutes mathematisches
Verständnis habe.
Da ich Kinder sehr mag, habe ich dann mit dem Studium des Lehramtes für die Grundschule begonnen. Das habe ich mit dem 1. Staatsexamen in Regelstudienzeit abgeschlossen. Im Referendariat
stellt ich allerdings fest, dass ich nicht als Lehrerin an einer klassischen Schule arbeiten möchte. Das und zusätzlich intensives Mobbing von Kollegen brachte mich dazu, das Referendariat vorzeitig abzubrechen.
Doch alles im Leben hat seinen Sinn. Im Studium habe ich viel gelernt, dass mir bei der Gestaltung und Durchführung meiner Seminare sehr zu Gute kommt.
In München besuchte ich 2 Jahre die deutsche
Paracelsusschule, um den Heilpraktikerschein zu machen. Die Heilpraktikerprüfung habe ich damals aufgrund meiner Schwangerschaft erst einmal auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Inzwischen habe ich mich
entschlossen, die Prüfung nicht mehr zu machen. Sie sagt letztendlich nichts über meine Fähigkeiten aus. Sie würde nur beweisen, das ich Dinge gut auswendig lernen kann. Ich möchte mich nicht an der oft üblichen
Jagd nach Urkunden und Zertifikaten beteiligen. Ich möchte meine Fähigkeiten durch verantwortungsvolles Handeln unter Beweis stellen und nicht durch Urkunden. Das erworbene medizinische Grundwissen ist für meine
schamanische Arbeit allerdings sehr hilfreich und notwendig. Erweitert habe ich dieses Wissen noch durch eine Ausbildung als Sanitätshelferin beim Arbeiter Samariter Bund in München. Dort habe ich auch 2 Jahre
ehrenamtlich im Sanitätsdienst bei verschiedenen Veranstaltungen gearbeitet.
Magische Dinge im weitesten Sinn interessieren mich schon sehr lange. Schon als Kind haben mich Märchen und Sagen begeistert und
ich habe gern alte Orte besucht. Die Externsteine als alter Kraftort sind nicht weit von dem Dorf entfernt, in dem ich aufgewachsen bin (etwa 35 km). Intensiv habe ich angefangen, mich mit dem Thema Schamanismus
auseinander zu setzen, als ich im Sommer 1997 einen weltlichen Lehrer kennen lernte. Ca. 7 Jahre lang bekam ich von ihm Unterricht und besuchte seine regelmäßigen Trommelgruppen.
Von ihm habe ich sehr viel gelernt, was ich zum Thema Schamanismus weiss.
Schon mehrere Jahre vorher, in der Anfangszeit meines Studiums für das Lehramt, hatte mein Weg mich dazu gebracht, mich ausführlich
mit dem Hexentum zu befassen. Ich lernte eine Menge über Rituale und Jahreskreisfeste, über die Elemente und was sonst noch so unter die Rubrik “Hexentum” fällt.
Beides hat sich über die Jahre hinweg
miteinander vermischt und verbunden. Wenn mich jemand fragt, ob ich einen Hexe, eine Priesterin oder eine Schamanin bin, kann ich das gar nicht mehr eindeutig beantworten. Alles zusammen würde ich sagen. Für mich
ist es schwierig, da klare Grenzen zu ziehen, zumal ich persönlich nur wenige Unterschiede zwischen den Hexen und den Schamanen sehe.
Aus meiner Liebe zum Basteln und Malen hat sich im Rahmen der
schamanischen Arbeit entwickelt, dass ich magische Gegenstände herstelle. Ich fertige individuell Schmuckstücke, Amulette, Traumfänger oder Zauberstäbe an und male Kraftbilder. Einiges davon ist hier zu sehen. Teilweise verkaufe ich meine Arbeiten auch auf Mittelaltermärkten.
Inzwischen gebe ich mein über viele Jahre
erworbenes Wissen und meine Erfahrungen in Form von Seminaren und Beratungen an andere Menschen weiter.
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Meine Lehrer
Bereichert wurde mein Wissen und meine Erfahrungen durch viele Menschen und Wesen aus der alltäglichen und der nicht alltäglichen
Wirklichkeit, die ich hier nicht alle nennen kann. Einige möchte ich dennoch mit Namen erwähnen: - Mein langjährigster Lehrer möchte aus persönlichen Gründen nicht namentlich erwähnt werden. Ich
danke ihm an dieser Stelle für alles was ich von ihm lernen durfte. - Aelda, eine Priesterin und Hexe von der ich sehr viel gelernt habe. - Sonnenadler, ein Schamane und sehr guter Coach aus München - Simone Rosemarie Theobald, StimmKlangLehrerin, Gesangspädagogin Lichtenberger Methode, Chorleiterin, Liedermacherin
- Morrighan, die Schattenweberin, eine Hexe - Michalea, eine Fachfrau auf vielen Gebieten - Heiko Klisch, ein Kung Fu Meister aus Hamburg und
Großmeister Zhang Wan Fu aus Tsingtao/China - Adrian Oswald, ein Schamane aus der Schweiz und
“die weiße Eule” - Franz Bumes, auch ein Schamane aus München (zumindest hat er dort früher gewohnt) - die vielen Lehrer, Berater und Begleiter aus der
Geisterwelt, von denen ich sehr viel gelernt habe und die immer viel Geduld mit mir hatten. - meine Krafttiere
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Beruf oder Berufung
Der Weg, den ich hinter mir habe, hatte viele Umleitungen und Umwege. Und doch hat er mich genau zu dem gemacht, was ich jetzt bin.
Ich habe bei vielen Dingen versucht, sie zu einem Beruf zu machen, weil ich lange gebraucht habe, festzustellen, dass das Schamanentum eine Berufung ist, der ich nicht entgehen kann und will. Das
Studium hilft mir sehr bei meinen Seminaren und das Wissen aus der Heilpraktikerschule unterstützt meinen Tätigkeit als Beraterin. So hat alles einen Sinn gehabt, auch wenn ich manche Prüfung nicht
abgeschlossen habe. Wenn ich beginne zu überlegen, was ich alles mache, hängt es alles irgendwie mit meiner schamanisch / magischen Tätigkeit zusammen. Ich bin immer Schamanin, Priesterin und Hexe,
egal was ich tue oder was ich nicht tue. Ich habe begriffen, dass es keinen geeigneten Beruf für mich geben kann. Ich habe meine Berufung gefunden, als Schamanin, Priesterin, Hexe oder als was man
mich sonst bezeichnen möchte. Und das lässt keinen Platz für einen “normalen” Beruf.
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Veröffentlichungen:
Seit einer Weile hat sich für mich die Möglichkeit eröffnet, Texte von mir auch außerhalb meiner Homepage zu
veröffentlichen.
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Spirit & Life – das Magazin für moderne Esoterik Ausgabe 12 / 2009
Artikel: „Die Welt der Schamanen – Krafttiere als Seelenführer“
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Und hier ein Artikel über mich der im Internet zu finden ist und der am 24. April 2010 in der Landshuter Zeitung erschien: http://m.idowa.de/mobile/container?root_id=721168
(Inzwischen heiße ich nicht mehr Vogg sondern Potthast)
Zwischen Engeln und Krafttieren
Silke Vogg lebt unter dem Namen Jasra Schamanismus als Lebenseinstellung
Von Nicole Fitzenreiter
Obergangkofen. Auf den ersten Blick sieht es so aus als sei nichts Besonderes an der Doppelhaushälfte im beschaulichen Obergangkofen. Im Vorgarten wachsen die ersten Frühjahrsblüher. Vor der Tür steht
ein Paar Schuhe. Erst auf den zweiten Blick sind Hängekörbe, geschmückt mit Vogelfedern zu sehen - ein Zeichen, dass hier eine Schamanin zu Hause ist. "Angefangen hat alles während meines Studiums",
erzählt Jasra, die mit bürgerlichem Namen Silke Vogg heißt. Sie wollte Grundschullehrerin werden. Das Studium fiel ihr leicht, und so hatte sie viel Zeit für andere Dinge - eine glückliche Fügung in ihrem Leben, wie
sie selbst sagen würde. Denn in dieser Zeit knüpfte sie die ersten Kontakte zu Menschen, die sich intensiv mit Spiritualität und Hexentum auseinandersetzten. "Was ich voller Elan begonnen hatte, verwandelte
sich während meines Referendariats in Buxtehude ins komplette Gegenteil", erinnert sich die heute 39-Jährige. Sie wurde gemobbt und war gezwungen, ihre Spiritualität zu verheimlichen und eine Art Doppelleben zu
führen. "Da ich ein sehr sensitiver Mensch bin, belastete mich diese Situation", erklärt die junge Frau, die gebürtig von der Weser kommt. Nach einem dreiviertel Jahr war sie am Ende - die ehemals
motivierte Referendarin warf das Handtuch.
Liebe auf den ersten Blick
Zu dieser Zeit trainierte sie Kung-Fu in Hamburg. Eine Trainingsreise nach China 1997 sollte ihr Leben verändern. Im Reich der
Mitte traf sie das erste Mal ihren spÃäeren Mann. "Es war Liebe auf den ersten Blick", schwärmt die Mutter einer kleinen Tochter. Die nächsten anderthalb Jahre reisten die Verliebten quer durch die
Republik - 1999 fassten sie den Entschluss, gemeinsam in München zu wohnen. Dort besuchte sie eine Heilpraktikerschule, vor den Abschlussprüfungen wurde die gemeinsame Tochter geboren. Aus der bayerischen Hauptstadt
kam die kleine Familie fünf Jahre später nach Obergangkofen. "Ich habe immer dort gewohnt, wo andere Urlaub machen. München war mir zu groß und zu sehr Stadt", erzählt Jasra. In der kleinen
niederbayerischen Gemeinde fühlt sie sich wohl. Hier hat sie Felder und Wiesen um sich, durch die sie stundenlang streifen kann.
Während der Jahre in München hielt Jasra engen Kontakt zu schamanischen
Priestern in ganz Deutschland. Sich selbst bezeichnet sie als "Freifliegende". Das bedeutet, dass sie keiner festen Gruppe angehört. Sie beschäftigt sich nicht nur mit Schamanismus. "In meine Arbeit
fließen auch Kenntnisse aus dem Hexentum sowie keltische Aspekte mit ein", betont die 39-Jährige. Auch die Ausbildung an der Heilpraktikerschule kommt ihrer Arbeit zugute.
Hilfe in allen Lebenslagen
"Medizinisches Grundwissen ist für meine schamanische Arbeit sehr vorteilhaft", erklärt sie. So kann sie Klienten oft wertvolle Hinweise geben. In ihrem schamanischen Weltbild gibt es auch Platz
für die klassische Schulmedizin. "Meiner Ansicht nach gibt es Krankheiten, bei denen die Schulmedizin Leben retten kann", betont die Obergangkofenerin.
Zu Jasra kommen Menschen aus allen
Altersgruppen und sozialen Schichten, Männer wie Frauen. Sie haben oft die unterschiedlichsten Anliegen. "Es gibt nichts, was ein Schamane nicht machen kann", erklärt die junge Frau. Sie bietet die
unterschiedlichsten Seminare an, zum Beispiel wie man seine innere Stimme entdeckt. Viele Leute erbitten sich von ihr auch Entscheidungshilfen im Beruf oder im Privatleben. Auf der so genannten "Schamanischen
Reise" befragt Jasra in der geistigen Welt Krafttiere, Engel und andere mystische Wesen - sie zeigen ihr Wege, um das Problem zu lösen. Diese Reise bezeichnet sie selbst als eine Art Trance. Ein klassisches
Hilfsmittel dafür sind Schamanenstäbe und -trommeln. "Diese Hilfsmittel erleichtern die Arbeit, man sollte sich jedoch nicht daran festklammern", schmunzelt die Mutter einer Tochter.
Auf ihrem
Lebensweg war es wichtig, sich mit verschiedensten spirituellen Sichtweisen zu befassen, wie sie selbst sagt. "Nur aus unterschiedlichen Ansichten kann jeder Einzelne das Richtige für sich finden", erklärt
sie. "Leider ist viel Wissen über Spiritualität im Lauf der Jahrhunderte verloren gegangen", bedauert die erfahrene Schamanin.
Teilweise beschäftigen sich mittlerweile zwar Forscher mit dem
Phänomen Schamanismus. Beweise erwartet sich Silke Vogg alias Jasra jedoch nicht. "Das ist wie mit Religionen - wer kann schon handfest beweisen, was wahr oder unwahr ist", sagt sie.
Mehr dazu in der Landshuter Zeitung am Samstag, 24. April!! |
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