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Aiooana

Die Geschichte der Kinder der Wölfe

20.04.97
Weit im Norden, noch hinter dem Meer liegt das Nordland, Heimat vieler Barbaren. Dorthin gingen Pelzjäger um wertvolle Felle zu erjagen.  Doch sie wurden von den Kindern der Wölfe getötet und vertrieben, denn sie achteten nicht die erlegten Kadaver.
Die Fallensteller berichteten von den Kindern der Wölfe doch auch von dem gelben Metall, das in einigen Flüssen liegt.  So kamen neue Mittelländer, die in den Bächen wühlten und das Wasser verunreinigten. Und die Kinder der Wölfe straften sie.

Doch sie kamen wieder, diesmal mit blech- und stahlbewehrten Kriegern. Und die Kinder der Wölfe straften sie.

Doch die Mittelländer fanden Steine, für die zu sterben und zu töten sie bereit waren und kamen erneut. Diesmal mit einem Zauberer der Dämonen beschwor, gegen die die Kinder der Wölfe nichts auszurichten vermochten. Viele starben und die Mittelländer fielen in das Nordland ein und brandschatzten und plünderten. Seither gibt es viele Nordländer, die keine Heimat mehr haben und die letzten ihres Stammes sind.

Die Wanderung begann im Jahr des Wassers.
Tra'n'toa sprach mit dem Feuer und das Feuer sprach von den Klaives, den Sieben Heiligen Silberdolchen. Wir, die Kinder der Wölfe zogen aus, um die Klaives zu holen und unsere Heimat von den Schlechtgeistern zu befreien.

Wir kamen in das Revier von Lord Drac und fanden den ersten Klaive. Cry wurde mit einer Puppe bezaubert, und der Stamm der Eona half uns.
(Sam Haine I)

Und es kam das Jahr des Nebels und des Nestes.
Wieder kamen wir in das Land von Lord Drac. Wir fanden ein Kind der Wölfe unter den Mittelländern. Er zeigte uns den Weg in die Umbra. So konnten wir einen Magier reissen und Cry befreien.
(Sam Haine II)

Und es kam die dritte dunkle Nacht.
Nuwishnu träumte von einer Welpe und fand Navi ohne Mutter. Wir fanden den Zweiten Dolch und Tremor war nett zu uns. Nuwishnu wurde gerissen und Navi lief fort.
(Dunkelnacht III)

Und es kam das Jahr der Leere.
Neue Nordleute liefen mit uns.

Dies ist das Jahr der Träume.
Wir werden sehen.
 

 

Mein herzlicher Dank gilt Da (Tra'n'toa), der diese Geschichte geschrieben hat und mir die Erlaubnis erteilte, sie zu veröffentlichen.
Eine Fortsetzung hat er mir schon versprochen.
 

8. März 2003

Ein Nachruf:

Eigentlich hatte ich gedacht, die Geschichte der Kinder der Wölfe ist längst zu Ende. Aber in dieser Woche ist etwas geschehen, das erzählt werden muss!
Einer aus unseren Reihen ist für immer gegangen.
Wir haben ihn geliebt und manche auch manchmal gehasst. Wir haben uns mit ihm gefreut und uns über ihn geärgert. Ich selber habe immer eine verwandte Seele in ihm gesehen.
Er war ein ausgezeichneter Läufer und ein guter Kämpfer. Besonders unter den Weibchen war er sehr begehrt. So manchen Rangkampf hatte es deswegen gegeben.
Er hat das Land geliebt und wollte immer viel davon sehen. Besonders natürlich die Länder im hohen Norden hat er häufig bereist.
Sein Tod macht mich traurig. Das Warum werde ich wohl nie wirklich verstehen. Ich denke, er ist noch viel zu jung gewesen.
Ich bin traurig, das ich nicht mehr für ihn singen kann.
Ich bin traurig, das wir nicht mehr zusammen die Trommeln schlagen.
Ich bin traurig, das mir jemand fehlt, mit dem ich über alles reden konnte.
Ich bin traurig, das ich mich nicht mehr darüber ärgern kann, das er sich fast nie gemeldet hat.
Ich bin traurig, das ich seine Facetten nicht mehr ergründen kann.
Ich bin traurig, das ich ihm nicht mehr über den alten Weg und den Weg des Schamanen erzählen konnte.
Ich habe eine guten Freund verloren.
Für uns geht das Leben weiter. Ich habe einen Gefährten und einen Welpen zu versorgen. Ich habe viel nachgedacht und ich glaube, es hat sich einiges in meinem Denken verändert. Ich nehme oft Kleinigkeiten viel zu wichtig, denke oft viel zu viel nach. Ich sollte noch mehr leben und alles Schöne genießen!

Ich möchte ihm noch viele gute Wünsche mit auf seinen unbekannten Weg geben.
Möge er eine gute Reise haben!
Mögen die Geister ihm gnädig sein und als Helfer an seiner Seite sein!
Möge er einen guten neuen Weg ins Leben finden oder den Weg in sein eigenes Paradies!                                                                                
Mögen alle seine Freunde ihn in guter Erinnerung behalten!                                 
Mögen alle, die um ihn trauern Kraft und Mut haben!                                        
Mögen diese Worte denen helfen, die ihn gekannt haben!  

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