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Die Bewegungen:
Hierzu möchte ich nur wenig schreiben, weil sich Bewegung kaum schriftlich darstellen lässt. Um die
Besonderheiten des orientalischen Tanzes wirklich verstehen zu können, sollte man den Tanz schon einmal gesehen haben. Ich möchte eher mit der kurzen Beschreibung den unerfahrenen Leser neugierig machen. Der
Bauch spielt beim Tanz nicht die Hauptrolle, auch wenn der Name Bauchtanz das vermuten lässt. Die Bewegungen kommen hauptsächlich aus den Knien, der Hüfte und den Schultern. Auch Armbewegungen spielen eine große
Rolle. Ein wichtiger Aspekt ist die Isolierung der Bewegungen. Wer noch nie einen Bauchtanz bewundern durfte, kann sich schwer vorstellen, was damit gemeint ist. Ober- und Unterkörper bewegen sich unabhängig
voneinander, ohne das es abgehackt verkrampft oder steif wirken darf. Egal ob schnell oder langsam, fast alles am Tanz ist weich und rund, hat viel Gefühl und Harmonie. Kreis- und wellenförmige Bewegungen bilden
eine wichtige Grundlage genau wie sehr schnelle zitternde Bewegungen, die sogenannten Shimmies. Für mich ist der Bauchtanz nicht nur ein Tanz des Körpers sondern auch ein Tanz der Seele, bei dem die innere
Schönheit gezeigt wird. Wichtig für gelungene Bewegungen im Bauchtanz ist, sich bewusst zu machen, eine Frau zu sein. (Wie das bei den sehr wenigen bauchtanzenden Männern ist, kann ich nicht sagen. Da fehlt mir
leider die Erfahrung.)
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