|
|
 |
 |
|
________________________________________________________________________________________________
|
 |
 |
|
Ich betrete, ganz in schwarz gehüllt, den Saal.
Die Stimmung ist gedrückt, das Thema der Ausstellung ist ernst, die ausgestellten Bilder
zum Teil recht düster.
Die Mitte des Raumes ist geprägt von drei Grabhügeln. Darauf stehen Kerzen und liegen Blumenkränze. Ein Kind spielt mit den Steinen.
Ich trage ein kurzes Gedicht vor.
Die Musik beginnt. Ich lasse den schwarzen Umhang fallen.
Der Tanz beginnt mit einem getragenen Stück über den Tod, dazu ein Schleiertanz mit einem
roten und einem schwarzen Schleier. Ich versuche, die Stimmung des Publikums einzufangen und im Tanz wiederzuspiegeln.
Der zweite Tanz ist ein modernen Ausdruckstanz
zu düster aufreibendem Industrial. Die Härte der Musik und des Tanzes spiegelt die Härte des Krieges mit seinen Panzern und Kampffliegern wieder.
Zum Abschluss tanze ich einen wild fröhlichen Tanz zu mittelalterlicher Musik mit viel Trommeln und Dudelsack, der alle daran erinnern soll, nie die Freude am Leben zu vergessen. Ich reiße
das Publikum aus ihrer düsteren Stimmung und das Klatschen vieler Hände beweist, dass meine Botschaft angekommen ist.
Zwei Zeitungsartikel zur Ausstellung finden sie unter Presse.
|
|
|
 |
 |
|
________________________________________________________________________________________________
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Tänzerische Interpretation von Lyrik
14. Mai 2006 Tivoli Filmtheater, München
Text:
“Zugefroren” von: Inifrau von Rechenberg aus ihrem Buch: Ein Klon Gottes singt
Gedichte und erfundene Geschichten ISBN 3-86516-544-3
Musik: Friedemann von Rechenberg
Lyrik-Interpretin: Tina Reuther
Tanz: Jasra
Kostüm: Jasra
Choreografie:
Inifrau von Rechenberg, Jasra
Die Performance: Der Raum ist völlig dunkel. Nur die Bühne ist in Schwarzlicht getaucht. Eine Stimme aus dem Hintergrund beginnt zu sprechen:
“ Zugefroren
Scheibenlose Fenster brechen ... Ein enthaupteter Engel fliegt am Horizont der Tage. ...”
Eine Gestalt ganz in weiß schreitet langsam durch die Dunkelheit. Sie kommt dem
Licht auf der Bühne langsam näher und wird von ihm erfasst. Die Gestalt beginnt zu leuchten. Langsam, ganz langsam breitet ein Engel seine Flügel aus...
Das Gedicht, das in der Performance verwendet
wurde, ist ein dramatischer Aufruf gegen Gewalt und Krieg, einem Thema, das einen sehr großen Schwerpunkt in der gesamten künstlerischen Arbeit der Frau von Rechenberg hat. Dieses Thema ist auch mir ein wichtiges
Anliegen. Darum möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich dafür bedanken, dass ich an dem Performanceprojekt im Tivoli teilnehmen konnte. Mein Dank geht auch an Tina Reuther, die mit ihrem brillanten
Vortrag der Gedichte mich und das Publikum sehr beeindruckt hat. Sie hat auf die Stimmung und Ernsthaftigkeit des Tanzes hervorragend vorbereitet. Hier ihre Homepage: www.lyrik-performance.de Ebenfalls danken will ich auch Friedemann von Rechenberg, der eine Musik geschaffen hat, die ganz
speziell auf das Gedicht und seine Darstellung abgestimmt war.
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
Da wegen des Schwarzlichtes nicht mit Blitz fotografiert werden konnte, haben alle Fotos einen extremen blau Schimmer. Eigentlich ist es rein weiß. Die Fotos sind bei den Proben und auch beim
Auftritt selbst entstanden.
|
|
|
|
 |
 |
|
________________________________________________________________________________________________
|
 |
 |
|
Die Grundlage der Performance:
Bei einer Tanzperformance mische ich verschiedene Elemente miteinander. Der klassische
orientalische Tanz wird mit Bewegungen des modernen Ausdruckstanzes und Elementen des Improvisationstanzes kombiniert. Ich tanze sehr intuitiv und versuche, die Stimmung des Publikums einzufangen und im Tanz
wiederzuspiegeln. Oder ich versuche, das Publikum aus ihrer Stimmung herauszureißen und sie in meinen Bann zu ziehen. Performances lassen sich zu verschiedenen Themen und Anlässen gestalten.
Ein Beispiel, wie eine Performance aussehen kann, ist im oberen Teil gegeben. Ich habe eine große Auswahl an Musik und kann passende Kostüme selber gestalten. Ich schreibe auch Gedichte oder Geschichten zum Thema.
Dies erfordert eine gewisse Vorbereitungszeit und lässt sich selten kurzfristig realisieren. Aber auch das ist möglich. Die Performance zur oben beschriebenen Ausstellung habe ich innerhalb von 3 Wochen geplant
und umgesetzt. Wünsche und Anregungen des Veranstalters werden in die Planung einbezogen.
Sie sind sich noch nicht sicher, was Sie sich unter einer Performance vorstellen sollen?
Sie möchten wissen, zu welchen Themen eine Performance gestaltet werden kann?
Hier ein kleines Brainstorming:
Ausstellung Moderne Kunst klassisches
Messe Präsentation
Fantasy LARP (Live Action Roleplaying)
Feen, Elfen, Hexen, Zauberer und mehr...
Mittelalter Markt, Fest
Gothic Industrial schwarze Szene
Auch bei einer ganz
normalen Veranstaltung, bei der Sie ihrem Publikum etwas ausgefallenes bieten möchten, ist eine Performance angesagt.
Noch mehr Fragen? Neugierig geworden? Kontaktieren Sie mich!
zurück nach oben
|
|